Agrobusiness Niederrhein e.V.
ein starkes Netzwerk für die Region

Aktuelles:


Rückblick: 4. Innovationsforum Haus des Wissens zeigt: „Blumenerde aus Gülle? Ja, das geht!“

Innovative Ideen für eine nachhaltige Gülleverwertung ist und bleibt das Thema der nächsten Jahre, gerade für ländliche Gebiete mit vielen Tierhaltungsbetrieben. Dabei sind Lösungen, die Aspekte einer nachhaltigen Nutzung unter Berücksichtigung unserer Umwelt und dazu auch noch wirtschaftlich praktikabel sind, nicht leicht zu finden.

„Unsere Landwirte der Genossenschaft wollen gut und umweltverträglich wirtschaften. Das ist in ihrem ureigenen Interesse, denn nur von gesunder Erde kann auch die nächste Generation leben“, so Bernd Wolfs, geschäftsführender Vorstand der Raiffeisen Schwalm-Nette, Mitglied im Agrobusiness Niederrhein e.V. und Gastgeber des Innovationsforums. „Landwirtschaftliche Betriebe entwickeln ihre Produktionsmethoden kontinuierlich weiter, um am Markt bestehen zu können. Deshalb sind neue Ideen für die Gülleverwertung, die eine höhere Wertschöpfung bringen, willkommen und wichtig“, so Wolfs weiter.

An einer möglichen Lösung arbeitet seit einigen Jahren Hanspeter Maas, geschäftsführender Vorstand der Agri V eG aus Sonsbeck. In seinem Konzept, dass über die Terragie GmbH, gegründet von Agri V und der Agravis, weiterentwickelt wird, werden Gülle und Gärreste aus der Biogasanlage komplett aufbereitet. Herzstück des neuen Verfahrens ist ein sogenannter „Absetzer“, der nach einer Separation von Gülle und Gärresten in Fest- und Flüssigstoffen, die verbliebene sogenannte Dünnphase in Nährwasser und restliche Feststoffe absetzen kann. Die verbliebenen Feststoffe können als Blumenerde verwendet werden. Das Nährwasser kann in einem Gewächshaus für die Produktion von Eiweißpflanzen wie z.B. Wasserlinsen eingesetzt werden. Diese Pflanzen wachsen am besten bei einer Wärme von 30 Grad. Dafür kann wiederum die Abwärme aus der Biogasanlage genutzt werden. „Klingt einfach, ist es aber nicht. Um eine gleichbleibende Qualität und Zusammensetzung von Blumenerde und Nährlösung zu erreichen, ist es wichtig zu wissen, was von wem in die Biogasanlage eingespeist wird“, so Maas.

Neben der Verarbeitung sind auch die Transportwege von Gärresten und Gülle zu betrachten. Damit beschäftigt sich Prof. Dr. Thomas Decker, Studienleiter Logistik der Hochschule Neuss. Die Straße zur Abfuhr der Gülle per LKW wird bis Ende des Jahrzehnts an ihre Grenzen stoßen, so dass Wasserwege zur Abfuhr aus den Überschussregionen hin zu den Bedarfsregionen, sprich von West nach Ost, eine Alternative wäre. Die Binnenschifffahrt verfügt über freie Kapazitäten. Ausgehend von den Häfen des Mittellandkanals könnte der Abtransport der Gülle vom Niederrhein mit Schiffen zu den Abnahmebetrieben der Hildesheimer und der Magdeburger Börde erfolgen.

Auch bei diesem Konzept gibt es Schwierigkeiten zu überwinden. Die Befüllung und Leerung der Tanker braucht viel Zeit. Ein Tag benötigen Pumpen, bis ein Tankschiff voll beladen ist. Gülle für den Rückweg gibt es nicht, für eine andere Ladung wäre eine aufwendige Reinigung notwendig. Beides ist für Logistiker derzeit nicht rentabel.

„Man sieht bei der Diskussion, Agrobusiness Niederrhein e.V. hat hier ein aktuelles Thema mit der Gülleverwertung aufgegriffen, bei dem sehr unterschiedliche Ansätze verfolgt werden. Mit über 20 Teilnehmern war das Forum gut besucht. Das zeigt, dass sich Betriebe auch an einem Freitagnachmittag Zeit für innovative Themen nehmen,“ so Christian Wagner, Vorsitzender Agrobusiness Niederrhein e.V.

v.l.n.r: Bernd Wolfs, Claudia Wendt, Hanspeter Maas,
Eva Kähler-Theuerkauf, Prof. Dr. Thomas Decker,  Christian Wagner

Foto: Agrobusiness Niederrhein

 

 

 

Gefördert durch:


 

Rückblick: 3. Innovationsforum zeigt E-Commerce und Digitalisierung verändern Logistik im Agrobusiness

Die Optimierung und Kombination der drei Transportmittel Bahn, LKW und Schiff hat sich die DeltaPort GmbH & Co.KG in Wesel zur Aufgabe gemacht. „Wir bieten die Infrastruktur in den drei Häfen in Wesel/Voerde und müssen bei dieser Entwicklung weit in die Zukunft schauen“, sagt Andreas Stolte, Geschäftsführer von DeltaPort. Die Schiffe kommen mit ihrer Ladung z.B. aus Rotterdam und in Wesel wird das Transportgut dann auf die Bahn oder auf den LKW umgeladen. Genauso werden in Wesel Güter wie z.B. Salz auf die Schiffe verladen.

Viele Faktoren haben einen Einfluss auf die Logistik der Zukunft. Dazu gehört das Konsumentenverhalten durch E-Commerce genauso wie die sich ändernden politischen Rahmenbedingen, wie Importverbote, durch die Handelsströme umgeleitet werden oder Veränderungen im Energiesektor, die z.B. Kohletransporte überflüssig machen könnten. Stolte ist überzeugt, dass Massengüter wie z.B. Kohle und Stahl abnehmen werden, während der Stückguttransport zunimmt. Das führt dazu, dass die Sendungen kleinteiliger werden und die Logistik im Hafen mehr Platz braucht. „Vieles verändert sich, aber manches bleibt auch so wie es ist: Denn eins hat die Logistikkette nie und das ist Zeit“, darin ist sich Stolte sicher.

Die Digitalisierung hat nicht nur einen Einfluss auf die Logistik, sondern auch auf alle Bereich der Wirtschaft und der Produktion. Dies ist auch ein Thema des GEMIT-Instituts der Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach. „Gerade kleine und mittelständische Unternehmen stehen vor der Herausforderung zu entscheiden, wo und vor allem welche Technologie im Unternehmen eingesetzt werden können“, sagt Prof. Dr. Holger Beckmann, Leiter des GEMIT-Instituts, „für sogenannte Wearables, tragbaren Computersystemen, haben wir bereits 29 existierende Basistechnologien identifiziert. Jetzt entwickeln wir ein Programm, das die Unternehmen anhand eines Fragenkatalogs Schritt für Schritt zu den für sie einsetzbaren Technologien bringen soll. Spannend ist hier die Umsetzung im Agrobusiness. Logistik mit Lebendgütern wie Pflanzen birgt noch einmal ganz andere Herausforderungen, so dass wir hier Pilotunternehmen aus dem Agrobusiness für ein Forschungsprojekt suchen“, so Beckmann.

Die Entwicklung zeigt, innovative Technologien sind branchenübergreifend relevant. „Mit unseren Innovationsforen, die durch das Projekt „Haus des Wissens“ möglich sind, versuchen wir Trends für Betriebe und Unternehmen aufzuzeigen. Innovative Ideen entstehen oft durch Vernetzung branchenübergreifender  Projektpartner “, so Christian Wagner, Vorsitzender von Agrobusiness Niederrhein e.V.

Fotos: Jutta Stegers Fotografie, Mönchengladbach

Gefördert durch:


 

Agrobusiness trifft MdB Schiefner

Die Region Niederrhein steht für ehrliche, bodenständige Menschen und Unternehmen sowie Institutionen mit enormen Know how. Davon sind Agrobusiness Niederrhein e.V. und Bundestagsabgeordneter Udo Schiefner fest überzeugt und haben sich bei einem ersten Gespräch im Versuchszentrum Gartenbau der Landwirtschaftskammer in Straelen intensiv darüber ausgetauscht, wie weitere neue Impulse gesetzt werden können.

Der Niederrhein besticht durch eine hohe Anzahl an Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen, die durch weitere Hochschulstandorte auf niederländischer Seite ergänzt werden. „Ideal für Kooperationen mit Firmen, die so nicht nur Geschäftsideen weiter entwickeln können, sondern auch Fach- und Führungskräfte direkt in der Region finden“, so Christian Wagner, Vorsitzender von Agrobusiness Niederrhein e. V..

 

 

 

 

 

v.l. Dr. Anke Schirocki, Andrew Gallik, Udo Schiefner,
Claudia Wendt, Christian Wagner

Wichtiger Partner ist dabei die Landwirtschaftskammer, die für Unternehmen prüft, unter welchen Voraussetzungen z.B. Salat als „Deep-Flow-Technic“ im Gewächshaus angebaut werden kann. Dabei wachsen die Wurzeln freihängend ohne Erde im Wasser. „Die Ressource Erde ist begrenzt. Wir von der Landwirtschaftskammer prüfen für die Unternehmen, welche Faktoren mit welchen Kosten dabei berücksichtigt werden müssen“, so Andrew Gallik, Leiter des Versuchszentrum Gartenbau.

Ideen entstehen dort, wo branchenübergreifend Akteure und Unternehmen zusammen treffen. Dazu organisiert Agrobusiness Niederrhein e.V. Innovationsforen, um neue technologische Entwicklungen, Konzepte und Trends vorzustellen. „So entstehen Innovationen als ein wichtiger Faktor für das Image der Region Niederrhein“, so MdB Schiefner. „Ein wichtiger Standortfaktor, der neben der Umweltqualität weiter entwickelt werden kann. Hierzu bringe ich gerne Ideen ein.“


Unternehmertreff beim Steuerbüro Steger, Geldern

Altersvorsorge und Mitarbeiterbindung können so nahe liegen!

Die gesetzliche Altersvorsorge reicht heute nicht mehr aus. Das gilt insbesondere für Frauen, die viel häufiger als Männer Teilzeit arbeiten oder für die Kindererziehung für längere Zeiten aus dem Berufsleben ausscheiden. Besonderen Regelungsbedarf haben dabei Frauen, die in landwirtschaftlichen Betrieb eingeheiratet haben und auf dem Hof eingebunden sind. „Denn noch heute gilt für viele landwirtschaftlichen Betriebe die Höfeordnung mit be-sonderem Erbrecht, nach der bei Todesfall des Mannes das älteste Kind den gesamten Betrieb erbt. Die Frau erhält dann ein lebenslanges Wohnrecht, für Altenteilsleistung ist sie jedoch vom Kind abhängig“, sagt Margret Tischler von der Landwirtschaftskammer NRW auf einem Unternehmertreff beim Steuerberater Steger, zu dem Agrobusiness Niederrhein eingeladen hatte. Diese Tatsache erzeugte Erstaunen unter den 20 Teilnehmern, die vorwiegend aus landwirtschaftlichen und gartenbaulichen Unternehmen kamen. „Noch schwieriger für die Frau ist es bei einer Scheidung“, fügt sie hinzu, „ein angemessener Ausgleich sollte in einem Ehevertrag geregelt sein, sonst kann es passieren, dass die Frau den Hof ohne Unterhalt und Altersversorgung verlassen muss, obwohl sie jahrelang mitgearbeitet hat.“ Zum Thema Altersvorsorge weist Tischler darauf hin, dass ein Riestervertrag ein Baustein sein kann, alleine reicht er jedoch nicht aus. Es gibt viele Möglichkeiten, die jedoch sehr individuell betrachtet werden sollten.

Die Veranstaltung fand in den neuen Räumlichkeiten beim Mitglied von Agrobusiness Niederrhein Steuerberater Steger, Am Nierspark in Geldern, statt. „Der Umzug war notwendig geworden, weil es in Pont für die steigende Zahl der Mitarbeiter einfach zu eng geworden war“, erklärt Nobert Steger, „hier fühlen wir uns jetzt richtig wohl und können auch unseren Kunden alle Annehmlichkeiten eines modernen Gebäudes bieten“.

Steger stellte den Teilnehmern in seinem Vortrag Möglichkeiten vor, wie Arbeitgeber ihren Arbeitnehmern neben dem regelmäßigen Gehalt, Leistungen zukommen lassen können und wie diese steuerlich zu betrachten sind. Möglichkeiten bieten sich im Rahmen von Warengutscheinen oder Leistungen zur Gesundheitsförderung.


Umfrage zum grenzüberschreitenden Praktikantenbedarf

In dem grenzüberschreitenden INTERREG-Projekt „Dynamic Borders“, der Kommunen Weeze, Goch, Bergen, Gennep, Boxmeer und Cuijk soll über ein Praktikumsvermittlungsbüro in Boxmeer Praktikanten und Unternehmen in verschiedenen Bereichen zusammengebracht werden. Agrobusiness Niederrhein unterstützt das Projekt im konzeptionellem Aufbau und der Vermittlung von Kontakten.

Ziel ist es, junge Nachwuchskräfte in die Region zu ziehen und zu halten. Im Rahmen dieses Projektes wird nun eine Studie durchgeführt, die den Bedarf und mögliche Hemmnisse abfragt, um Praktikanten besser grenzüberschreitend in passende Bereiche und Unternehmen vermitteln zu können.

Ihre Erfahrungen sind für diese Studie wichtig. Wir würden uns daher freuen, wenn Sie über den angegebenen Link den Fragebogen öffnen und ausfüllen.  Die Beantwortung des Fragebogens dauert ca. drei Minuten und ist anonym. Falls Sie die Studienergebnisse erhalten möchten, gibt es am Ende der Befragung die Möglichkeit Ihre E-Mail-Adresse zu hinterlassen

Hier geht´s zur Umfrage:   ⇒ http://tinyurl.com/Dynamic-Borders

 


Stadt Straelen und Agrobusiness treffen Versteigerung

Der Vorraum zur Versteigerung von Veiling Rhein-Maas zeigt farbenfrohe Floristik und beindruckt mit stilvollen Blumen und Pflanzen für moderne Lebensräume. „Wir wollen mit der Trendpräsentation unter dem Titel `Rhein-Maas Next´ einen Brückenschlag zwischen Produzenten und unseren Kunden bilden und Anregungen für weitere Entwicklungen geben“, sagt Uwe Bedenbecker, Geschäftsführer Veiling Rhein-Maas bei einem Treffen mit Uwe Bons, Wirtschaftsförderung der Stadt Straelen sowie Dr. Anke Schirocki und Claudia Wendt von Agrobusiness Niederrhein.

v.l. Uwe Bedenbecker, Uwe Bons, Claudia Wendt,     Dr. Anke Schirocki, Marc Schax

Veiling-Rhein Maas ist 2010 als Joint Venture zwischen Landgard und dem niederländischen Unternehmen Royal FloraHolland entstanden und nutzt mit der Lage direkt an der Abfahrt zur A40 eine hervorragende logistische Anbindung. „Die Versteigerung in Straelen-Herongen ist einzigartig in Deutschland und mit über 300 Arbeitsplätzen als Arbeitgeber und als Marktplatz für den Gartenbau von Bedeutung für die Region“, sagt Bons „Wir bekommen immer wieder Anfragen von Besuchergruppen, die Veiling Rhein-Maas gerne besichtigen würden“. Dass das schwierig ist, kann man sich vorstellen. „Wir fangen morgens um 6:00 Uhr mit der Versteigerung an. Die Blumen und Pflanzen wechseln im rasanten Tempo den Besitzer. Das erfordert höchste Konzentration der Händler, welche auf den über 600 Käuferplätzen vor Ort im hochmodernen Versteigerungssaal oder zuhause vor dem Bildschirm online bei der Versteigerung einkaufen“, sagt Marc Schax, Geschäftsführer der Veiling Rhein-Maas „Wer sich als Privatperson für unser Unternehmen interessiert, findet auf unserem Youtube-Kanal interessante Videos sowie auf unserer Website viele Informationen. Darüber hinaus werden von der Stadt Straelen Führungen angeboten, die unseren Marktplatz im Gesamtzusammenhang der Agroregion Niederrhein vorstellen“,. fügt er hinzu.

Austausch und Kommunikation ist das Thema von Agrobusiness Niederrhein. „In diesem Sinne bringen wir Partner zusammen, wenn es um die Fortentwicklung, z.B. von innovativen Techniken, geht“, sagt Dr. Schirocki. Im Bereich Technik sieht auch Schax noch Entwicklungspotential. „Besonders im Bereich E-Commerce werden wir uns zukünftig weiterentwickeln und das geht nicht ohne Partner.“ Wendt wies auf die Datenbanken hin, auf das Agrobusiness Wiki, in die sich Unternehmen der Branche mit ihren Kompetenzen eintragen können und auf die Jobbörse, in der es nicht nur um Stellenanzeigen geht, sondern auch um die Präsentation des Unternehmens als Arbeitgeber. Im Herbst soll dieser Service online gehen. Die letzte Veranstaltung von Agrobusiness Niederrhein haben beide Geschäftsführer der Veiling Rhein-Maas besucht. „Das war eine runde Sache mit Vorträgen und den Workshops“, sagt Bedenbecker. Man will auch weiterhin im Austausch bleiben und das Angebot von Agrobusiness Niederrhein nutzen.


Erfolgreicher Agropole Workshop

In der grenzüberschreitenden Agrobusiness-Region Rhein-Maas gesünder leben, gut arbeiten und erfolgreich wirtschaften

Die Niederrheiner profitieren von einer grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in der wichtigen Branche der Region, dem Agrobusiness. Davon ist Christan Wagner, Vorsitzender von Agrobusiness Niederrhein und Bürgermeister von Nettetal überzeugt und er denkt dabei nicht nur an die Unternehmen, sondern an alle Menschen, die hier leben. „Deshalb suchen wir zusammen mit Unternehmern und Institutionen von Limburg und Gelderland nach konkrete Themen, die Synergien für beide Seiten generieren und gemeinsam bearbeitet werden sollen. Wir wollen die Agropole-Region schaffen, eine Region, deren Wirtschaftskraft auf der Agrobusiness-Branche basiert.“

Im Rahmen des Deutsch-Niederländischen Projekts „Auf dem Weg zum Agropole“ hatte Agrobusiness Niederrhein zusammen mit seinen niederländischen Partnern Greenport Venlo und Greenport Gelderland zu einem Workshop nach Venlo eingeladen. Es ging um Trends in der Ernährung und bei Blumen und Pflanzen und die Chancen daraus für die Branche.

Leon Weijs von der Fontys International Business School aus Venlo beschrieb in seinem Vortrag die Ansprüche, die Menschen an die Ernährung haben. Sie soll nicht nur gesund, sondern auch geschmackvoll, einfach zuzubereiten und sicher sein. Der Anspruch an die Sicherheit zieht den Anspruch nach Transparenz in der Wertschöpfungskette nach sich. Seine zentrale Aussage: „Die Wertschöpfungskette muss neu gedacht werden. Sie beginnt nicht wie in traditioneller Weise beim Zulieferer sondern beim Kunden. Die Akteure der Kette müssen den Kunden noch stärker in den Mittelpunkt ihres Handels stellen und sich als Dienstleister ihrer Kunden verstehen“ fügt er hinzu.

Auch Frank Teuber, vom Blumenbüro Holland, stellt den Kunden in den Mittelpunkt wenn es um die Entwicklung in der Zierpflanzen- und Baumschulbranche geht. Er sieht noch große Potentiale in neuen Angeboten für die Kunden, denn „Wir wissen gar nicht, was in den Köpfen der Konsumenten vor sich geht. Wir glauben sie zu kenne, tun wir aber nicht“, sagt Frank Teuber. Die Akteure der Wertschöpfungskette müssen neue Wege gehen. Die heutige Jugend und die nächste Generation nehmen Informationen vorwiegend über den Bildschirm auf, darauf muss sich die Kommunikation ausrichten. Neue Lebensstile brauchen neue Antworten wenn es um Blumen und Pflanzen geht. Seine Beispiele waren innovativ und reichten von Männerpflanzen bis zu hoch modernen, stylischen „Schrebergärten“ in der Mitte von Berlin.

Nachdem die Referenten den Weg der Trends in der Blumenbranche und in der Ernährung aufgezeigt hatten, gingen die Teilnehmer an die Arbeit. Ihre Aufgabe war es, Handlungsspielräume zu erarbeiten, die sich aus den Trends ergeben. Sieben Projektthemen wurden in kleinen Gruppen bearbeitet. Dazu gehörte z.B. das Thema Regionale Produkte, Wertschätzung von Grün in den Städten oder gläserne Wertschöpfungskette. Es wurden Visionen entwickelt und diese den Realitäten gegenüber gestellt.

In der Gruppe „Positionierung der grenzüberschreitenden Region als Agropole – die Region als Marke“ war die Vision klar: Ist das Ziel erreicht, hat sich die grenzüberschreitende Region als Innovationsregion für das Agrobusiness etabliert. Der Branche geht es gut, denn man ist den Zeitgeist voraus, setzte auf Qualität und die Produkte finden überregional reißenden Absatz. Wohnen in der Region ist begehrt, denn man identifiziert sich mit seiner Region und genießt die gesunden, regionalen Produkte. Sprachbarrieren gibt es nicht mehr und man liebt die Vielfalt, die die grenzüberschreitende Region zu bieten hat. Unternehmen und Hochschulen sind überzeugt, dass die Entwicklung von neuen und besseren Produkte durch den grenzüberschreitenden Austausch und die Zusammenarbeit gefördert wird.

Der Weg dorthin ist nur in kleinen Schritten zu nehmen und basiert immer wieder auf der Begegnung von Menschen. Noch gilt es, viele Schwierigkeiten auf dem Weg zur Agropoleregion zu überwinden. Schwierig ist die Einbindung der Unternehmen. Der starke Wettbewerbsdruck lässt vielen Unternehmern wenig Zeit für den Austausch und der Beschäftigung mit Themen aus Entwicklung und Forschung. „Unser Weg ist ein Weg für die Branche und die Region. Wir wissen um diese Schwierigkeiten der Unternehmen und freuen uns deshalb, wenn sich Unternehmern durch ihre Mitgliedschaft zu den Zielen von Agrobusiness Niederrhein e.V. bekennen“, sagt Christian Wagner.

 

 


 

 

Unternehmertreff für unsere Mitglieder

Optimale Vorsorge für Sie und Ihre Mitarbeiter und das Thema Steuer speziell für Gartenbau und Landwirtschaft.

Unternehmertreff für unsere Mitglieder:
am 07.03.2017 um 16:00 Uhr

Welche Vorsorge für Heute und für die Zukunft ist sinnvoll und notwendig? Wie können Sie zur betrieblichen Altersvorsorge Ihrer Mitarbeiter beitragen und lohnt sich diese überhaupt? Diese Themen sind wichtig und doch schiebt man sie gerne immer wieder auf.  Margret Tischler gibt als unabhängige Beraterin für Einkommens- und Vermögenssicherung der Landwirtschaftskammer NRW wichtige Informationen und Tipps zu diesen wichtigen Themen.

Zu Gast in den neuen Räumlichkeiten unseres Mitglieds, der Steuerkanzlei Steger in Geldern, zeigt Norbert Steger steuerliche Aspekte speziell für den Gartenbau und die Landwirtschaft auf, die dabei helfen, die vom Staat geschaffenen Rahmenbedingungen und Fördermöglich-keiten optimal zu nutzen.

Anmeldung bis 02.03.2017
bei Kirsten.Hammans@lwk.nrw.de


 

Veranstaltung am 15.03.2017 – „Ernährung und Zierpflanzen: Aktuelle Trends bestimmen den Markt“

Einladung zum Agropole-Forum:
„Aktuelle Trends in der Ernährung und im Zierpflanzenbau“ am 15. März um 14:00 Uhr in Venlo

Verbrauchertrends bestimmen den Markt und damit auch das Handeln der Akteure in der Wertschöpfungskette. „Lebensqualität durch gesunde Ernährung und lebensbegleitendes Grün – Aktuelle Trends bestimmen den Markt“ ist das Thema unserer Veranstaltung am 15. März, die wir gemeinsam mit unseren niederländischen Partnern Greenport Venlo und Greenport Gelderland ausrichten. Wir laden Sie ein, sich von unseren Referenten inspirieren zu lassen und mit uns zu überlegen, welche Themen von grenzüberschreitender Bedeutung sind. Genauere Details entnehmen Sie bitte der beiliegenden Einladung. Projektinfos finden Sie auch auf unserer Internetseite unter „Projekte“.

Deutsche Einladungs-Informationen: Einladung Agropole_15.03.2017_Trend Grün
Niederländische Information: Uitnodiging voor het Agropole-Forum Villa Flora_15 03 2017_NL

Infos zu Leon Weijs und Frank Teuber -> in unserer Mediathek

Anmeldung bis 06.03. erforderlich bei: 
Agrobusiness Niederrhein e.V.:
kirsten.hammans@lwk.nrw.de

 

                     


Besuch der Hochschule Niederrhein auf der TRANS-LOG

Optimierung logistischer Prozesse durch Wearables

Tragbare Computersysteme, Wearables genannt, wie z.B. Smartwatches, sind in unserem Alltag angekommen. Wie diese Technik in Unternehmen eingesetzt werden kann, untersucht Prof. Dr. Holger Beckmann mit seinem Team bei der Hochschule Niederrhein. Datenbrillen können Lieferdokumente anzeigen oder veranschaulichen neuen Mitarbeitern, welche Arbeitsabläufe anstehen. Durch die Digitalisierung von Unternehmensprozessen können so Fehler reduziert und logistische Arbeitsabläufe optimiert werden. Auch der Einsatz von Exoskeletten (Roboteranzügen), die schweres Heben erleichtern, könnten nicht nur die Arbeit erleichtern, sondern wären eine gesundheitsschonende Maßnahme. Aber gerade für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) ist es nicht leicht, Prozesse zu definieren, bei denen der Einsatz von Wearables sinnvoll ist.

Um diese zu unterstützen und zu beraten, entwickelt die Hochschule Niederrhein einen Fragebogen für Unternehmen, der als Online-Tool mögliche Einsatzgebiete für Wearables abfragt. Anwendungsmöglichkeiten für Unternehmen im Agrobusiness konnten Claudia Wendt, Innovationsmittlerin Agrobusiness Niederrhein e.V., und Prof. Beckmann in einem ersten Gespräch auf der Messe TRANS-LOG in Kalkar diskutieren und werden diese weiter verfolgen.

 


Gelungener Auftritt auf der IGW 2017 in Berlin

v.l.n.r.: Peter Hettlich, Abteilungsleiter im MKULNV, Dr. Thomas Delschen, Präsident des LANUV, Johannes Remmel, Landesminister MKULNV, Dr. Ansgar Müller, Landrat des Kreises Wesel, Christian Wagner, Vorsitzender Agrobusiness Niederrhein und Bernd Grüntjens von Eurofleurs, haben Spaß bei der Beantwortung von Fragen im Rahmen eines Buzzerspiels auf der Grünen Woche

Die Spargelkönigin zu Besuch auf dem Stand von Agrobusiness Niederrhein.  #NRWigw

Gemeinsam für NRW: Vertreter des Niederrheins treffen sich auf dem Stand von Agrobusiness Niederrhein.

v.l.n.r. Christian Wagner, Christina Schulze Föcking, Uwe Schummer, Margret Voßeler, Armin Laschet, Rainer Deppe, Kerstin Radomski, Claudia Wendt, Anke Schirocki, Bernd Grüntjens        #NRWigw

 


Bundesministerin Barbara Hendricks im Gespräch mit Dr. Anke Schirocki und Christian Wagner von Agrobusiness Niederrhein e.V.


Agrobusiness Niederrhein wieder auf der IGW in Berlin (Halle 5.2a)

Motto: „Zierpflanzen kommen vom Niederrhein!“

„Zierpflanzen kommen vom Niederrhein!“ Das ist das Statement, das Agrobusiness Niederrhein e.V. auf der Grünen Woche vertreten wird. „Der Niederrhein ist ein wichtiges Anbaugebiet und das soll in der Ausstellungshalle von Nordrhein-Westfalen auch deutlich werden und weithin sichtbar sein“, sagt Dr. Anke Schirocki, Geschäftsführerin von Agrobusiness Niederrhein e.V. „Wir stehen mit unseren Mitgliedern zum Zierpflanzenbau“, fügt sie hinzu. Mit dabei ist Heinz Manten
aus Geldern. Er sorgt für die Blumendekoration der gesamten Ausstellungshalle. Seine imposanten Azaleen werden im Eingangsbereich dominieren und zur Atmosphäre der NRW-Ausstellung erheblich beitragen. Bereits jetzt stehen die Pflanzen unter besonderer Beobachtung, so dass sie zum Ausstellungsbeginn, am 20. Januar 2017, in voller Blüte stehen.

Agrobusiness Niederrhein

Unter dem Motto: „Zierpflanzen kommen vom Niederrhein“ bereiten sich (v.l.) Heinz
Manten, Erik de Vries, Richard Soepenberg, Bernd Grüntjens, Norbert Steger und
Dr. Anke Schirocki auf die Teilnahme an der Grünen Woche vor. (Es fehlt Michael Hermes)

Agrobusiness Niederrhein e.V. bringt ein Buzzer-Spiel mit nach Berlin und wird die Besucher mit Fragen aus dem Agrobusiness unterhalten. Erik de Vries, Greenport Logistics aus Straelen, war im letzten Jahr schon mit viel Spaß dabei und so möchte er auch in 2017 das Thema Logistik für Zierpflanzen nach Berlin bringen. Richard Soepenberg, Geschäftsführer von Soepenberg, steht für das Recycling von Stoffen für Landwirtschaft und Industrie. „Die Menschen wissen
viel zu wenig über die Chancen der Kreislaufwirtschaft“, sagt Soepenberg, „über das Buzzerspiel möchte ich auch Geschäftspartner und Verbraucher mit Informationen erreichen.“ Bernd Grüntjens, Eurofleurs-Elbers GmbH & Co. KG aus Kevelaer, ist ein Vertreter der nachhaltigen Produktion und des Handels von Zierpflanzen vom Niederrhein. „Für uns bietet die Grüne Woche die Möglichkeit einmal direkt mit den Verbrauchern in Kontakt zu kommen.
So können wir sehen, was die Verbraucher an unseren Produkten schätzen“, sagt Grüntjens. Mit von der Partie ist auch Norbert Steger, von der Steuerkanzlei Steger aus Geldern. „Wir stehen für das Agrobusiness, denn unser Klientel kommt aus der Branche und deshalb sind wir mit dabei“, sagt Steger. Auch vertreten ist die von der Erzeugergenossenschaft Landgard ins Leben gerufene Initiative „Blumen – 1000 gute Gründe“. „Wir sind dabei, um die Besucher der Grünen Woche auf unsere Initiative aufmerksam zu machen“, so Michael Hermes, Bereichsleiter Marketing bei Landgard. „Unser Ziel ist es, mit „Blumen – 1000 gute Gründe“ das Image von Blumen und Pflanzen gerade bei jüngeren Käuferschichten aufzufrischen und viele neue, kreative Kaufanlässe aufzuzeigen. Das gelingt unter anderem mit Videogärtner Tristan, der sich bei den Fans der Initiative großer Beliebtheit erfreut, und der auch auf der Grünen Woche mit von der Partie sein wird.

Bereits die Vorbereitungen machen Spaß und bringen die Mitglieder von Agrobusiness zusammen. Die heiße Phase der Vorbereitungen ist angelaufen. Fragen müssen erarbeitet und der Transport will organisiert sein. Alles soll reibungslos
ablaufen und das funktioniert nur, wenn alle an einem Strang ziehen. „Wir melden uns dann von Berlin aus!“, sagt Dr. Anke Schirocki, „und würden uns natürlich freuen, viele Niederrheiner an unserem Stand begrüßen zu können“.

 


Eignen sich Insekten für unsere Ernährung und was macht Paprika in unserem Darm? In Venlo sollen diese Fragen bearbeitet werden.

„Greenport Venlo ist das zweitgrößte Agrobusinessregion in den Niederlanden“, erklärt Marcel Claus, Direktor von Venlo GreenPark den deutschen Gästen, „zusammen mit dem Niederrhein sieht er die Region als die größte und innovativste Agrobusinessregion Europas“. Agrobusiness Niederrhein e.V. hatte zu Innovationsforum in die sogenannten Innovatoren, am ehemaligen Gelände der Floriade in Venlo eingeladen. Von oben, mit gutem Blick über das Gelände, erklärte Marcel Claus die Pläne und den aktuellen Stand der Entwicklungen für das Gelände.

Die Entwicklung des ehemaligen Floriadegeländes zum Brightlands Campus Greenport Venlo soll die Innovationskraft der Region weiter stärken. Auf dem 85 ha großen Gelände stehen 65 ha Gewerbeflächen zur Verfügung. Hier sollen vorrangig Unternehmen angesiedelt werden, die sich entweder mit dem Thema Agrobusiness oder Logistik beschäftigen und Projekte zusammen mit Hochschulen durchführen wollen. Themenschwerpunkte sollen Ernährung, Gesundheit, Zukunftsformen der Landwirtschaft (Future Farming) und Bioökonomie (Biobases Solutions) sein. Bereits realisiert ist die Produktion von Salat in vertikalen Kulturflächen und bei dem die Wurzeln vollständig über Wasserdampf versorgt werden. Geplant ist ein Magen-Darmsimulator, in dem untersucht werden kann, wie die Verdauung bestimmter Gemüsearten abläuft. Ein anderes Thema wird die Erschließung von Proteinressourcen durch die Nutzung von Insekten sein und es soll ein ca. 1 ha großes Gewächshaus auf einem noch zu errichtenden Gebäude entstehen.

„Spannend“ findet Dr. Anke Schirocki, Geschäftsführerin von Agrobusiness Niederrhein, diese Themen, „wir kommen mit unseren Mitgliedern sicher wieder, um uns diese Einrichtungen vor Ort anzusehen“.

Die BrightBox bedeutet LED-Einsatz für gesundes Gemüse – Die BrightBox ist ein Container in dem auf einer Kulturfläche von 300 m² Salate in einem geschlossenen System wachsen. Die Belichtung erfolgt über eine LED-Beleuchtung und Wasser und Dünger werden bedarfsgerecht dazugegeben. Marjolain de Bruin, Managerin der BrightBox, erklärt den Besuchern von Agrobusiness Niederrhein das System, das in den Innovatoren am ehemaligen Floriade-Gelände steht und von der HAS University of Applied Sciences Limburg wissenschaftlich begleitet wird.

Die größten Vorteile dieses geschlossenen Systems werden darin gesehen, dass Krankheiten und Schädlinge fern bleiben und der Wasserverbrauch geringer ist als in einem konventionellen Gewächshaus, denn Wasser verlässt das System nur über die geernteten Pflanzen. Durch die optimale Versorgung durch Licht, Wasser und Nährstoffe wächst der Salat um 30 % schneller als in einem konventionellen Gewächshaus. Dabei wird nicht die ganze Nacht belichtet, denn der Salat braucht auch seine Nachtruhe.

Der größte Nachteil sind die zehnfach höheren Investitionskosten pro Flächeneinheit als für ein normales Gewächshaus und der Energieverbrauch für die Beleuchtung ist natürlich auch höher. Daher gibt es dieses System bisher nur im kleinen Maßstab.

Es wird jedoch deutlich, dass über diese Produktionsweise auch ganz neue, hochwertige Produkte und Märkte entstehen können. Diese können z.B. in der Produktion von Pflanzen für die Pharmaindustrie liegen. Die Lichtfarbe ist steuerbar und da sie nicht nur einen Einfluss auf das Pflanzenwachstum sondern auch auf die Pflanzeninhaltsstoffe hat, könnten auch ganz neue Produkte entstehen. Heute weiß man, dass der Rotanteil im Licht den Trockenanteil im Salat erhöht, was dazu führt, dass der Salat knackiger ist und eine bessere Haltbarkeit aufweist. Bei der Paprika beeinflusst die Lichtfarbe den Schärfegrad der Frucht.

Die rege Diskussion unter den Teilnehmer geht immer wieder der Frage nach, wo und unter welchen Bedingungen lohnt sich der Einsatz der Technik. Dabei ist man sich einig, dass das System zum aktuellen Zeitpunkt den bisherigen Gartenbau nicht ersetzen kann. Die Sonne hat sich als effiziente, nachhaltige Methode für das Pflanzenwachstum erwiesen.

Die Preise für die LED-Belichtung sind jedoch in den letzten Jahren bei gleichzeitiger Steigerung der Effizienz stark gesunken. Zukünftige Entwicklungen könnten die Investitionskosten daher stark reduzieren.

Marjolein de Bruin freut sich, über die Besuchergruppe von Agrobusiness Niederrhein, ihren Kontakt nach Deutschland ausbauen zu können. Unser Ziel ist die Wissensvermittlung zum Anbau von Kulturen in geschlossenen Systemen. Damit erreichen wir Händler, Verarbeiter aus den Niederlanden und aus vielen Südost-Asiatischen Ländern. Zu den Nachbarn in Deutschland waren die Kontakte bisher nur gering ausgeprägt. Vielleicht liegt es daran, dass die Verbraucher insbesondere in den Südost-Asiatischen Ländern Nahrungsmitteln aus High-Tech-Produktionsanlagen einen ganz besonderen Wert beimessen, wogegen in Deutschland neuen Systemen häufig Skepsis entgegen gebracht wird.

Dr. Anke Schirocki bedankt sich bei de Bruin für die interessante Führung. Sie hält es für wichtig, dass Unternehmen und Institutionen des Agrobusiness am Niederrhein darüber informiert sind, welche Themen in ihrer Branche gleich hinter der Grenze in Venlo verfolgt werden. „Wir können voneinander lernen, wir müssen uns nur die Zeit nehmen, hinzuschauen und miteinander reden. Dadurch entstehen Synergien, die wir auf beider Seite der Grenze nutzen können“, fügt sie hinzu.

de_bruin

v.l. Marjolein de Bruin, BrightBox Venlo, Dr. Anke Schirocki, Agrobusiness Niederrhein e.V. und Marcel Claus, Venlo GreenPark


Rückblick: 4. Innovationsforum Haus des Wissens zeigt: „Blumenerde aus Gülle? Ja, das geht!“

Innovative Ideen für eine nachhaltige Gülleverwertung ist und bleibt das Thema der nächsten Jahre, gerade für ländliche Gebiete mit vielen Tierhaltungsbetrieben. Dabei sind Lösungen, die Aspekte einer nachhaltigen Nutzung unter Berücksichtigung unserer Umwelt und dazu auch noch wirtschaftlich...
Lesen Sie mehr...

Agrobusiness trifft MdB Schiefner

Die Region Niederrhein steht für ehrliche, bodenständige Menschen und Unternehmen sowie Institutionen mit enormen Know how. Davon sind Agrobusiness Niederrhein e.V. und Bundestagsabgeordneter Udo Schiefner fest überzeugt und haben sich bei einem ersten Gespräch im Versuchszentrum Gartenbau der...
Lesen Sie mehr...

Unternehmertreff beim Steuerbüro Steger, Geldern

Altersvorsorge und Mitarbeiterbindung können so nahe liegen! Die gesetzliche Altersvorsorge reicht heute nicht mehr aus. Das gilt insbesondere für Frauen, die viel häufiger als Männer Teilzeit arbeiten oder für die Kindererziehung für längere Zeiten aus dem Berufsleben ausscheiden. Besonderen...
Lesen Sie mehr...