Optimierung logistischer Prozesse durch Wearables

Tragbare Computersysteme, Wearables genannt, wie z.B. Smartwatches, sind in unserem Alltag angekommen. Wie diese Technik in Unternehmen eingesetzt werden kann, untersucht Prof. Dr. Holger Beckmann mit seinem Team bei der Hochschule Niederrhein. Datenbrillen können Lieferdokumente anzeigen oder veranschaulichen neuen Mitarbeitern, welche Arbeitsabläufe anstehen. Durch die Digitalisierung von Unternehmensprozessen können so Fehler reduziert und logistische Arbeitsabläufe optimiert werden. Auch der Einsatz von Exoskeletten (Roboteranzügen), die schweres Heben erleichtern, könnten nicht nur die Arbeit erleichtern, sondern wären eine gesundheitsschonende Maßnahme. Aber gerade für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) ist es nicht leicht, Prozesse zu definieren, bei denen der Einsatz von Wearables sinnvoll ist.

Um diese zu unterstützen und zu beraten, entwickelt die Hochschule Niederrhein einen Fragebogen für Unternehmen, der als Online-Tool mögliche Einsatzgebiete für Wearables abfragt. Anwendungsmöglichkeiten für Unternehmen im Agrobusiness konnten Claudia Wendt, Innovationsmittlerin Agrobusiness Niederrhein e.V., und Prof. Beckmann in einem ersten Gespräch auf der Messe TRANS-LOG in Kalkar diskutieren und werden diese weiter verfolgen.