Eine Initiative von Agrobusiness Niederrhein
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“Natürlich Niederrhein“: Marke kennzeichnet Produkte aus der Region


Kennzeichnet Produkte aus der Region: Markenlogo „Natürlich Niederrhein“.

Was haben Schnittblumen aus dem Kreis Kleve, Karoffeln aus Mönchengladbach und Erdbeeren aus dem Rhein-Kreis Neuss gemeinsam? „Natürlich, alles vom Niederrhein!“, lautet eine naheliegende Antwort. Und damit das in Zukunft auch nach außen für den Verbraucher deutlich sichtbar wird, bietet die Netzwerkinitiative Agrobusiness Niederrhein ab sofort die Möglichkeit für Unternehmen, ihre Produkte mit der eingetragenen Marke „Natürlich Niederrhein“ zu kennzeichnen.

Gut zwei Jahre ist es nun her, dass die Marke beim Patentamt offiziell eingetragen wurde. Jetzt darf „Natürlich Niederrhein“ zur Produktkennzeichnung verwendet werden, nachdem die notwendigen Standards und Voraussetzungen für deren Benutzung geklärt wurden. „Die Marke ‚Natürlich Niederrhein‘ garantiert die regionale Herkunft des Produktes“, erklärt Johannes Giesen, Vorsitzender von Agrobusiness Niederrhein. Unternehmer, die ihre Produkte mit der Marke bewerben, können davon ebenso profitieren wie die Verbraucher. „Blumen oder Salat mit dem Aufdruck ‚Natürlich Niederrhein‘ heben sich von der Konkurrenz ab, während der Verbraucher die Sicherheit hat, ein hochwertiges Produkt aus einer Region zu kaufen, die für erstklassige Kompetenz im Bereich Agrobusiness steht“, so Giesen weiter.

Strenge Anforderungen an Produkte
Die Standards, die Agrobusiness-Erzeugnisse erfüllen müssen, um die Marke nutzen zu dürfen, sind dementsprechend eng gefasst. Pflanzen etwa können das Label dann tragen, wenn sie fast ihre gesamte Wachstumszeit bis zum Verkauf in der Region verbracht haben. „Bei Mischprodukten wie Marmelade gilt, dass die prägenden Bestandteile aus der Region stammen und die Verarbeitung solcher Produkte am Niederrhein stattgefunden haben muss“, betont Dr. Anke Schirocki, stellvertretende Geschäftsführerin bei Agrobusiness Niederrhein. „Monoprodukte wie Kartoffeln oder Schnittblumen müssen ausschließlich vom Niederrhein stammen.“ Apropos Region: nur, wenn die Produkte aus den Kreisen Kleve, Wesel, Viersen oder dem Rhein-Kreis Neuss sowie den Städten Duisburg, Krefeld und Mönchengladbach stammen, dürfen sie die Marke „Natürlich Niederrhein“ tragen.

"Natürlich Niederrhein“ schon bald zu haben
Kunden sollten in naher Zukunft beim Einkauf die Augen offenhalten, denn: Schon bald werden die ersten Produkte mit der neuen Marke „Natürlich Niederrhein“ im Verkauf auftauchen. „Wir sind zuversichtlich, dass bald viele namhafte Unternehmen aus der Region unsere Marke aktiv nutzen werden.“



Unternehmertreff Agrobusiness: Ausbildung in der Euregio

Grenzüberschreitend ging es bei dem Unternehmertreff von Agrobusiness Niederrhein in Moers zu. Im Moerser Gartencenter Schlößer gab es Informationen zu „jump-across-borders“: Dieses Projekt des IMBSE (Institut für Maßnahmen zur Förderung der beruflichen und sozialen Eingliederung) ermöglicht deutschen und niederländischen Jugendlichen, einen Ausbildungs- oder Praktikumsplatz in den grünen Berufen im jeweiligen Nachbarland zu finden.

 

Für Dr. Anke Schirocki, stellvertretende Geschäftsführerin von Agrobusiness Niederrhein, ist „jump-across-borders“ eine lohnende Einrichtung – nicht nur für die Auszubildenden und Praktikanten: „Dieses Projekt trägt dazu bei, sich über das jeweilige Nachbarland zu informieren und sich besser kennenzulernen. Und gerade in der grünen Branche ist dies besonders wichtig, da wohl alle Beteiligten  davon profitieren, wenn beide Seiten weiter zusammenwachsen und sich vernetzen.“

 

Praktikum in den Niederlanden

Dass das Konzept in der Praxis Erfolg hat, zeigten die Berichte von Teilnehmern: Monique Blittgens, Floristik-Auszubildende im Gartencenter Schlösser, hatte ein Praktikum am CITAVERDE-college in den Niederlanden absolviert, konnte nun von ihren Erfahrungen berichten: „Die Floristik ist in den Niederlanden zum Teil schon anders als hier – sehr modern, sehr trendweisend. Da war es wirklich interessant, Eindrücke zu sammeln und nun in die Arbeit hier einzubringen.“

 

Und auch Stefanie Mandau sah positiv auf ihre Zeit im Nachbarland zurück: „Wir sollten dort direkt eine floristische Arbeit erstellen, mussten also nicht nur zuschauen, sondern uns aktiv einbringen. Da lernt man natürlich direkt viel mehr“, so die Auszubildende. „Darum kann ich das Praktikum auch wirklich nur empfehlen – und noch in diesem Jahr nutzen wir die Gelegenheit, um noch einmal in den Niederlande zu gehen.“ Traudel Hörsken vom Gartencenter Schlößer unterstützte den grenzüberschreitenden Blick ihrer beiden Auszubildenden: „Dieses Praktikum erweitert ihren Horizont. Das neuerworbenes Wissen und die frisch gesammelten Eindrücke tragen zu einer guten Ausbildung bei – und kommen ja auch unserem Betrieb zu Gute.“ Mehr Informationen zum Projekt „jump-across-borders“ gibt es unter www.jumpacrossborders.com und bei Bodo Kalbfleisch, Telefon 02841 935116.

 

 



Effiziente Logistik macht Agrar-Sektor fit für die Zukunft


„Teilnehmer des Logistikforums bei der Hafenbesichtigung: Ute Gäde (Lagerhaus Pegels), Reinhold Kulbe (Cargill) und Herbert Heinrichs.“

Krefeld/Straelen, 7. Februar 2011 – Die Logistik im Blick: Rund neunzig Teilnehmer hatten sich auf den Weg zum ersten Krefelder Logistikforum gemacht, das die Hochschule Niederrhein gemeinsam mit NLL Netzwerk Lagerei & Logistik im Krefelder Hafen, der IHK Mittlerer Niederrhein, der Wirtschaftsförderung Krefeld sowie der Netzwerkinitiative Agrobusiness Niederrhein veranstaltete. Lebensmittelindustrie und Agrarhandel, Gartenbau und Landwirtschaft, Logistiker und Vertreter der Hochschule trafen hier aufeinander, nutzten die Gelegenheit zu Information und Austausch.

 Mit zwei Bussen ging es zunächst in den Krefelder Hafen – einen der wenigen Binnenhäfen, die noch über Freiflächen verfügen und somit Neuansiedlungen erlauben. Beeindruckt waren dabei die Zuhörer von den Mengen, die dort umgeschlagen werden: „Das ist schon enorm. Hier wird die gesamte Maisproduktion der Kempener Platte an einem Tag verarbeitet“, sagte Landwirt Heinz-Josef Tölkes. Zwischen Containerverladeplatz und Hafenbecken wurde schnell deutlich, dass Logistik und Agrar-Sektor in Krefeld eng miteinander verzahnt sind; so ist beispielsweise bis zu ein Viertel des Aufkommens im Hafen dem Agrarsektor zuzuordnen.

 Gerade angesichts dieser Vernetzungen und den damit verbundenen Abhängigkeiten sind Kooperationen zwischen den einzelnen Akteuren in den unterschiedlichen Branchen nötig. Dies wurde auch in den anschließenden Vorträgen in der Hochschule Niederrhein hervorgehoben: Es bedarf starker Partnerschaften zwischen Unternehmen, Institutionen und Bildungseinrichtungen, um die Wirtschaft in der Region zukunftsfähig zu machen. Ob der Einsatz von RFID in Baumschulen oder der Zusammenschluss einzelner Logistikunternehmen im Hafen zum „Netzwerk Lagerei und Logistik“ – die Möglichkeiten für Kooperationen sind vielfältig, bedürfen dabei der offenen und vertrauensvollen Kommunikation.

  „Darum sehen wir es auch als unsere Aufgabe an, diese Zusammenarbeit auf der Basis des Netzwerkgedanken zu fördern: Der Austausch zwischen den einzelnen Akteuren im Agrarsektor ist die Basis für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit“, erklärte Dr. Anke Schirocki, stellvertretende Geschäftsführerin von Agrobusiness Niederrhein. „Von diesen Kooperationen profitieren die beteiligten Partner – beispielsweise durch Wissenstransfer und ganz neue Projekte. So werden die Unternehmen wirtschaftlich gestärkt. Und das kommt der Region und den Menschen zu Gute, die hier am Niederrhein leben.“

 



Mobile Kommunikationstechnik im Agrar-Sektor


Dr. Anke Schirocki (Agrobusiness Niederrhein) und Michael Maas (EAW) begrüßen den neuen Partner Siegfried Schulze (MCC) im Netzwerk

Agrobusiness Niederrhein erhält Zuwachs: Mit dem Mobile Communication Cluser e.V. (MCC) stößt ein neuer Partner zum regionalen Netzwerk rund um den Agrar-Sektor. "Die Initiative bietet uns gute Möglichkeiten, uns im Agrar-Sektor zu vernetzen", erklärt Siegfried Schulze, Projektbeauftragter beim MCC e.V., einem festen Bestandteil des Landesclusters IKT.NRW.

"Bisher haben noch wenige Verbindungen zu Unternehmen aus dem landwirtschaflichen Bereich, da unsere Unternehmen aus ganz anderen Sektoren kommen- das wollen wir ändern", sagt Schluze. "Dank Agrobusiness Niederrhein können wir Kontakte zu Partnern der Agrar-Branche knüpfen." Dazu Dr. Anke Schirocki, stellvertretende Geschäftsführerin der Netzwerk-Initiative: " Es ist hoch interessant, wie Unternehmen aus anderen Wirtschaftszweigen den Agrar-Sektor für sich erschließen. Da entstehen ganz neue Ideen für Kooperationen, Innovationen werden gefördert  - und das nutzt der Wirtschaft in der ganzen Region."Und auch die Entwicklungsagentur Wirtschaft (EAW) des Kreises Wesel, ebenfalls Agrobusiness-Partner, feut sich über das neue Netzwerk-Mitglied: " Es ist schön, dass mit dem MCC Unternehmen aus dem Kreis Wesel der Initiative beigetreten sind uns dich in diesem Bereich engagieren", erklärt Michael Maas von der EAW. " Wir hoffen, dass weitere Betriebe und Institutionen nachziehen."

In seinem Geschäftsbereich m-Agrobusiness hat MCC eine Anlaufstelle und Kooperationsplattform für kleine und mittelständische Anbieter geschaffen, die auf der Suche nach innovativen Informations- und Kommunikationstechnologien für die Agrarwirtschaft sind. Dabei stehen praxisnahe Lösungen auf der Basis von mobiler oder drahtlose Kommunikation im Vordergrund: Die dem MCC e.V. angeschlossenen Unternehmen bieten beispielsweise Systeme zu automatisierten Dokumentation der Produktion sowie zu Ortung oder Überwachung von Maschinen - ein Maschinendiebstahl wird damit dank modernster Funk- und Mobiltechnoligien sofort registriert.

Zudem bietet MCC e.V. den Unternehmen aus der Agrar-Branche Impuls- und Projektberatungen, die im Rahmen eines NRW- und EU-Projektes gefördert werden. " Unser Ziel ist es, dass unsere Kunden effizienter und sicherer arbeiten können - auch im Agrarsektor hier am Niederrhein", so Siegfried Schulze. Ob Apps fürs Smartphone, neueste RFID-Technologie, UMTS oder GPS: Mit den Technologien und Dienstleistungen der im MCC angesiedelten Betriebe können Prozesse entlang der Wertschöpfungskette in der Landwirtschaft umfassend optimiert werden; zugleich steigen Tranparenz und die Rückverfolgbarkeit einzelner Produkte.

 



Logistik im Blick - Austausch- und Informationsforum in Krefeld


Blick auf den Krefelder Rheinhafen

Zum Krefelder Logistikforum lädt am Mittwoch, 2. Februar, die Hochschule Niederrhein ein: Unterstützt von NLL Netzwerk Lagerei & Logistik im Krefelder Hafen, der IHK Mittlerer Niederrhein und der Wirtschaftsförderung Krefeld sowie Agrobusiness Niederrhein organisiert sie die Informations- und Austauschveranstaltung rund ums Thema Logistik. Startpunkt ist um 14 Uhr der Haupteingang der Hochschule (Reinartzstr. 50), von da aus geht es mit dem Bus zur Besichtigung von Hafen und der Firma Cargill.

"Wir möchten die Gelegenheit nutzen, den Standort Krefeld und den Rheinhafen vorzustellen - immerhin haben wir hier eine der größten Lagermöglichkeiten für Getreide und Ölsaaten am Niederrhein", erklärt Sonja Püskens, NLL. "Zugleich möchten wir die Unternehmen entlang der Wertschöpfungsketten im Agrobusiness zusammenbringen und ihnen die Gelegenheit bieten, über Probleme, Lösungsmöglichkeiten, Innovationen und Trends zu sprechen."

Den Netzwerkgedanken will auch Agrobuisness Niederrhein fördern. "Darum sind auch nicht nur Interessenten aus der Logistik-Branche eingeladen, sondern aus allen Bereichen", so Dr. Anke Schirocki, stellvertretende Geschäftsführerin von Agrobusiness Niederrhein. "Im Gespräch können da - begleitet vom Input der Vorträge - ganz neue Ideen und Kooperationen entstehen."

Innovative Ideen

Gemeinsam mit Marcus Heldt spricht Püskens in der anschließenden Vortragsreihe, die um 16.30 Uhr in der Hochschule startet, über "Logistische Anforderungen in der Lebensmittelproduktion unter besonderer Berücksichtigung von Kooperationen in der Logistik". Das Referat von Ulrich Gross, Neuss-Düsseldorfer-Häfen, beschäftigt sich mit der "Zukunft in der Binnenschifffahrt - wo geht die Reise hin?"

Den Blick nach vorn richtet auch der Vortrag von Prof. Dr. Holger Beckmann vom Insitut Gemit für Geschäftsoptimierung mit Informations- und Kommunikationstechnologie, Hochschule Niederrhein: Er thematisiert Beispiele für Chancen des Einsatzes der RFID im Agrobusiness. "Uns geht es dabei vor allem um die Darstellung der Forschung in den Bereichen Logistik, RFID und Hafen", sagt Dr. Antje Hambitzer, Hochschule Niederrhein. "Gerade im Berich RFID und Logistikplanung gibt es viele interessante Ansatzpunkte. Und zugleich haben wir natürlich ein hohes Ineresse daran, die Zusammenarbeit mit Betrieben aus dem Hafen und aus dem Berich Agrobusiness zu initiieren."

Mehr Informationen unter

www.hs-niederrhein.de

www.nll-krefeld.de



Frischkiste setzt auf Agrobusiness


Dr. Anke Schirocki begrüßt den neuen Agrobusiness-Partner Swen Feegers mit seiner Frischkiste im Netzwerk

Obst und Gemüse vom Niederrhein bekommen deutsche Kunden nun schon bis an ihre Haustüren gebracht: Seit Mai beliefert www.frischkiste.de Haushalte in der ganzen Republik mit den lebensnotwendigen und leckeren Vitaminen. Seine Produkte bezieht das Straelener Unternehmen zum größten Teil von niederrheinischen Herstellern. Um mit diesen noch besser ins Gespräch zu kommen, ist der Betrieb nun der Initiative Agrobusiness Niederrhein beigetreten. „Wir wollen mit Produzenten und Partnern hier aus der Region zielgerichtet zusammenarbeiten. Da ist die Netzwerk-Idee ideal“, erklärt Swen Feegers, Geschäftsführer der Frischkiste.

 Gerade den gemeinsamen Nenner des Agrar-Sektors schätzt er an der niederrheinischen Initiative: „Eine gemeinschaftliche Grundlage ist wichtig – nur so kann man effektiv zusammenarbeiten, nur so stellt sich Erfolg bei den einzelnen Partnern ein.“ Als eine starke Gemeinschaft bietet Argobusiness eine Plattform für den Einzelnen und seine Geschäftsidee - und verhilft dem gesamten Agrar-Sektor am Niederrhein zu mehr Öffentlichkeit. „Wir verstehen uns als Sprachrohr unserer Partner – nach innen wie nach außen“, sagt Dr. Anke Schirocki, stellvertretende Geschäftsführerin von Agrobusiness Niederrhein. „Und mit jedem neuen Partner verschaffen wir uns mehr Gehör.“ Vom Zuwachs profitierten auch die anderen fast achtzig Agrobusiness-Partner: „Jedes neue Mitglied bereichert unsere Initiative. Schließlich können wir uns nur durch eine gute Mischung breit aufstellen.“

 Das will auch Swen Feegers ausnützen. Seine übers Internet vertriebene Frischkiste hat er extra in den Niederlanden entwickeln lassen – schließlich soll Nomen hier Omen sein: Der doppelwandige Karton hält dank des thermischen Materials das Obst und Gemüse, das deutschlandweit „in time“ geliefert wird, extra lange frisch. „Damit können wir unseren Kunden die Frischkiste in hoher Qualität direkt bis an die Haustür bringen“, so Feegers. „Und mit jeder Kiste kommt so auch ein Stück Niederrhein in die Haushalte.“



Agrobusiness mit eigenem Team beim RP-Cup in Straelen


Das Agrobusiness-Team

Ganz schön sportlich: Beim Fußballturnier der Rheinischen Post in Straelen trat Agrobusiness Niederrhein erstmals mit einem eigenen Team an – und belegte auf Anhieb den vierten Platz. Taktisch und mental von Teamchef Johannes Giesen optimal aufgestellt, zeigte das Agrobusiness-Team von Anfang an die richtige Einstellung im Wettkampf: kompakt in der Abwehr, flüssig und schnell im Spiel nach vorne und mit Auge für den nächsten freien Mann präsentierten sich die Agrobusiness-Spieler auf dem Platz. Auch optisch eine Augenweide: die schmucken Italien-Trikots, die den Gegnern durchaus Respekt einflößten.

Solchen Respekt hatten zumindest die Wasserballer aus Kevelaer nach dem ersten Spiel, das mit 6:0 für das Agrobusiness-Team endete. In der zweiten Partie gegen das spielstarke Team der Rheinischen Post mussten sich die Agrobusiness-Recken zwar mit 0:2 geschlagen geben, machten aber in der dritten Vorrunden-Begegnung gegen die Hockeyspieler aus Geldern mit einem deutlichen 5:1-Sieg alles klar für den Einzug ins Halbfinale des Turniers.

Dort lieferte man sich gegen die Handballer aus Aldekerk den sicherlich spannendsten Wettkampf des Turniers: Nach Ende der regulären Spielzeit stand es in einer sehr temporeichen und kräftezehrenden Begegnung 2:2-Unentschieden, so dass der Finalteilnehmer im Neunmeterschießen ermittelt werden musste. Hier hatten die Handballer die Nase vorn und zogen letztlich mit einem 4:2-Vorsprung ins Finale ein.

Für die Agrobusiness-Mannschaft blieb das Spiel um den dritten Platz. Obwohl die Agrobusiness-Spieler um jeden Ball kämpften, forderte hier jedoch das kraftraubende Halbfinale seinen Tribut, so dass die Partie mit 0:2 gegen die Kicker aus Issum verloren ging. Für Agrobusiness-Coach Johannes Giesen jedoch kein Grund zur Trauer: „Wir haben uns hier sehr gut geschlagen und gezeigt, dass die grüne Branche auch auf dem grünen Rasen mit Feuereifer dabei ist“, resümierte er nach dem Turnier.

 



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