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Festagsboten vom Niederrhein

Weihnachtssterne richtig pflegen


Dr. Anke Schirocki begutachtet mit Christoh Schönges (Gartenbau Schönges) Weihnachtssterne
von Admin am 01/01/2011

Jetzt im Dezember sind Weihnachtssterne aus den deutschen Wohnzimmern kaum wegzudenken. „Die Zimmerpflanzen haben zurzeit Hochsaison“, sagt Dr. Anke Schirocki, stellvertretende Geschäftsführerin von Agrobusiness Niederrhein. „Das spüren auch unsere Gärtner hier in der Region: Sie arbeiten auf Hochtouren, damit pünktlich zum Fest im ganzen Land Weihnachtssterne vom Niederrhein für stimmungsvolle Atmosphäre sorgen.“

 Rund 6,3 Millionen weihnachtliche Gewächse produzieren die Gartenbauer jährlich am Niederrhein. „Als Netzwerkinitiative fördern wir die Zusammenarbeit all derer, die dazu beitragen, dass die Pflanzen ihren Weg vom Gewächshaus bis zum Kunden finden“, erklärt Schirocki. „Dazu gehören die Gärtner, aber beispielsweise auch Gewächshaustechniker, Vermarkter und Topfhersteller.“ 

 Dabei sind die  Zimmerpflanzen, die ursprünglich aus Mexiko kommen, anspruchsvolle Gäste, weiß auch Christoph Schönges: „Sie haben es gerne warm – Kälte vertragen sie gar nicht.“ Etwa 120.000 Weihnachtssterne produziert der Gärtnermeister aus Korschenbroich und Partner von Agrobusiness Niederrhein in diesem Jahr. „Im Gewächshaus wachsen die Pflanzen bei 16 bis 18 Grad.  Temperaturen unter zehn Grad mögen sie gar nicht“, erklärt Schönges. „Der Endverbraucher sollte nach Möglichkeit darauf achten, dass die Pflanze es schön warm hat.“

 

 Richtig gießen, keine Kälte

 Dazu gehört auch, dass die empfindliche Blume keine Zugluft abbekommt: „Oft stellt man sie auf die Fensterbank in der Küche. Und lüftet dann bei der Zubereitung des Weihnachtsbratens oder beim Plätzchenbacken gerne auch mal kräftig durch. Für die Weihnachtssterne kann das der Tod sein.“ Auch beim Gießen der feinfühligen Pflanze ist die richtige Technik gefragt, berichtet der Korschenbroicher: „Im Gewächshaus wässern wir von unten. Oben, auf der Erde, können sich daher Düngesalze ablagern. Wenn man nun zu Hause von oben gießt, werden diese Kristalle freigesetzt, es kann zur Versalzung kommen.“

 Er rät, immer von unten zu gießen: „Etwa, indem man Wasser in den Übertopf gibt, so dass die Wurzeln die Flüssigkeit aufsaugen können.“ Allerdings sollte man nicht zu viel gießen. Nach maximal sieben bis zehn Minuten sollte das Wasser verschwunden sein – „ansonsten wird das Wurzelwerk nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt, die Wurzeln können faulen.“


Pressekontakt

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