Der Vorraum zur Versteigerung von Veiling Rhein-Maas zeigt farbenfrohe Floristik und beindruckt mit stilvollen Blumen und Pflanzen für moderne Lebensräume. „Wir wollen mit der Trendpräsentation unter dem Titel `Rhein-Maas Next´ einen Brückenschlag zwischen Produzenten und unseren Kunden bilden und Anregungen für weitere Entwicklungen geben“, sagt Uwe Bedenbecker, Geschäftsführer Veiling Rhein-Maas bei einem Treffen mit Uwe Bons, Wirtschaftsförderung der Stadt Straelen sowie Dr. Anke Schirocki und Claudia Wendt von Agrobusiness Niederrhein.

v.l. Uwe Bedenbecker, Uwe Bons, Claudia Wendt,     Dr. Anke Schirocki, Marc Schax

Veiling-Rhein Maas ist 2010 als Joint Venture zwischen Landgard und dem niederländischen Unternehmen Royal FloraHolland entstanden und nutzt mit der Lage direkt an der Abfahrt zur A40 eine hervorragende logistische Anbindung. „Die Versteigerung in Straelen-Herongen ist einzigartig in Deutschland und mit über 300 Arbeitsplätzen als Arbeitgeber und als Marktplatz für den Gartenbau von Bedeutung für die Region“, sagt Bons „Wir bekommen immer wieder Anfragen von Besuchergruppen, die Veiling Rhein-Maas gerne besichtigen würden“. Dass das schwierig ist, kann man sich vorstellen. „Wir fangen morgens um 6:00 Uhr mit der Versteigerung an. Die Blumen und Pflanzen wechseln im rasanten Tempo den Besitzer. Das erfordert höchste Konzentration der Händler, welche auf den über 600 Käuferplätzen vor Ort im hochmodernen Versteigerungssaal oder zuhause vor dem Bildschirm online bei der Versteigerung einkaufen“, sagt Marc Schax, Geschäftsführer der Veiling Rhein-Maas „Wer sich als Privatperson für unser Unternehmen interessiert, findet auf unserem Youtube-Kanal interessante Videos sowie auf unserer Website viele Informationen. Darüber hinaus werden von der Stadt Straelen Führungen angeboten, die unseren Marktplatz im Gesamtzusammenhang der Agroregion Niederrhein vorstellen“,. fügt er hinzu.

Austausch und Kommunikation ist das Thema von Agrobusiness Niederrhein. „In diesem Sinne bringen wir Partner zusammen, wenn es um die Fortentwicklung, z.B. von innovativen Techniken, geht“, sagt Dr. Schirocki. Im Bereich Technik sieht auch Schax noch Entwicklungspotential. „Besonders im Bereich E-Commerce werden wir uns zukünftig weiterentwickeln und das geht nicht ohne Partner.“ Wendt wies auf die Datenbanken hin, auf das Agrobusiness Wiki, in die sich Unternehmen der Branche mit ihren Kompetenzen eintragen können und auf die Jobbörse, in der es nicht nur um Stellenanzeigen geht, sondern auch um die Präsentation des Unternehmens als Arbeitgeber. Im Herbst soll dieser Service online gehen. Die letzte Veranstaltung von Agrobusiness Niederrhein haben beide Geschäftsführer der Veiling Rhein-Maas besucht. „Das war eine runde Sache mit Vorträgen und den Workshops“, sagt Bedenbecker. Man will auch weiterhin im Austausch bleiben und das Angebot von Agrobusiness Niederrhein nutzen.