Agrobusiness Niederrhein e.V.
ein starkes Netzwerk für die Region

Aktuelles:


Erfolgreicher Agropole Workshop

In der grenzüberschreitenden Agrobusiness-Region Rhein-Maas gesünder leben, gut arbeiten und erfolgreich wirtschaften

Die Niederrheiner profitieren von einer grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in der wichtigen Branche der Region, dem Agrobusiness. Davon ist Christan Wagner, Vorsitzender von Agrobusiness Niederrhein und Bürgermeister von Nettetal überzeugt und er denkt dabei nicht nur an die Unternehmen, sondern an alle Menschen, die hier leben. „Deshalb suchen wir zusammen mit Unternehmern und Institutionen von Limburg und Gelderland nach konkrete Themen, die Synergien für beide Seiten generieren und gemeinsam bearbeitet werden sollen. Wir wollen die Agropole-Region schaffen, eine Region, deren Wirtschaftskraft auf der Agrobusiness-Branche basiert.“

Im Rahmen des Deutsch-Niederländischen Projekts „Auf dem Weg zum Agropole“ hatte Agrobusiness Niederrhein zusammen mit seinen niederländischen Partnern Greenport Venlo und Greenport Gelderland zu einem Workshop nach Venlo eingeladen. Es ging um Trends in der Ernährung und bei Blumen und Pflanzen und die Chancen daraus für die Branche.

Leon Weijs von der Fontys International Business School aus Venlo beschrieb in seinem Vortrag die Ansprüche, die Menschen an die Ernährung haben. Sie soll nicht nur gesund, sondern auch geschmackvoll, einfach zuzubereiten und sicher sein. Der Anspruch an die Sicherheit zieht den Anspruch nach Transparenz in der Wertschöpfungskette nach sich. Seine zentrale Aussage: „Die Wertschöpfungskette muss neu gedacht werden. Sie beginnt nicht wie in traditioneller Weise beim Zulieferer sondern beim Kunden. Die Akteure der Kette müssen den Kunden noch stärker in den Mittelpunkt ihres Handels stellen und sich als Dienstleister ihrer Kunden verstehen“ fügt er hinzu.

Auch Frank Teuber, vom Blumenbüro Holland, stellt den Kunden in den Mittelpunkt wenn es um die Entwicklung in der Zierpflanzen- und Baumschulbranche geht. Er sieht noch große Potentiale in neuen Angeboten für die Kunden, denn „Wir wissen gar nicht, was in den Köpfen der Konsumenten vor sich geht. Wir glauben sie zu kenne, tun wir aber nicht“, sagt Frank Teuber. Die Akteure der Wertschöpfungskette müssen neue Wege gehen. Die heutige Jugend und die nächste Generation nehmen Informationen vorwiegend über den Bildschirm auf, darauf muss sich die Kommunikation ausrichten. Neue Lebensstile brauchen neue Antworten wenn es um Blumen und Pflanzen geht. Seine Beispiele waren innovativ und reichten von Männerpflanzen bis zu hoch modernen, stylischen „Schrebergärten“ in der Mitte von Berlin.

Nachdem die Referenten den Weg der Trends in der Blumenbranche und in der Ernährung aufgezeigt hatten, gingen die Teilnehmer an die Arbeit. Ihre Aufgabe war es, Handlungsspielräume zu erarbeiten, die sich aus den Trends ergeben. Sieben Projektthemen wurden in kleinen Gruppen bearbeitet. Dazu gehörte z.B. das Thema Regionale Produkte, Wertschätzung von Grün in den Städten oder gläserne Wertschöpfungskette. Es wurden Visionen entwickelt und diese den Realitäten gegenüber gestellt.

In der Gruppe „Positionierung der grenzüberschreitenden Region als Agropole – die Region als Marke“ war die Vision klar: Ist das Ziel erreicht, hat sich die grenzüberschreitende Region als Innovationsregion für das Agrobusiness etabliert. Der Branche geht es gut, denn man ist den Zeitgeist voraus, setzte auf Qualität und die Produkte finden überregional reißenden Absatz. Wohnen in der Region ist begehrt, denn man identifiziert sich mit seiner Region und genießt die gesunden, regionalen Produkte. Sprachbarrieren gibt es nicht mehr und man liebt die Vielfalt, die die grenzüberschreitende Region zu bieten hat. Unternehmen und Hochschulen sind überzeugt, dass die Entwicklung von neuen und besseren Produkte durch den grenzüberschreitenden Austausch und die Zusammenarbeit gefördert wird.

Der Weg dorthin ist nur in kleinen Schritten zu nehmen und basiert immer wieder auf der Begegnung von Menschen. Noch gilt es, viele Schwierigkeiten auf dem Weg zur Agropoleregion zu überwinden. Schwierig ist die Einbindung der Unternehmen. Der starke Wettbewerbsdruck lässt vielen Unternehmern wenig Zeit für den Austausch und der Beschäftigung mit Themen aus Entwicklung und Forschung. „Unser Weg ist ein Weg für die Branche und die Region. Wir wissen um diese Schwierigkeiten der Unternehmen und freuen uns deshalb, wenn sich Unternehmern durch ihre Mitgliedschaft zu den Zielen von Agrobusiness Niederrhein e.V. bekennen“, sagt Christian Wagner.

 

 


 

 

Unternehmertreff für unsere Mitglieder

Optimale Vorsorge für Sie und Ihre Mitarbeiter und das Thema Steuer speziell für Gartenbau und Landwirtschaft.

Unternehmertreff für unsere Mitglieder:
am 07.03.2017 um 16:00 Uhr

Welche Vorsorge für Heute und für die Zukunft ist sinnvoll und notwendig? Wie können Sie zur betrieblichen Altersvorsorge Ihrer Mitarbeiter beitragen und lohnt sich diese überhaupt? Diese Themen sind wichtig und doch schiebt man sie gerne immer wieder auf.  Margret Tischler gibt als unabhängige Beraterin für Einkommens- und Vermögenssicherung der Landwirtschaftskammer NRW wichtige Informationen und Tipps zu diesen wichtigen Themen.

Zu Gast in den neuen Räumlichkeiten unseres Mitglieds, der Steuerkanzlei Steger in Geldern, zeigt Norbert Steger steuerliche Aspekte speziell für den Gartenbau und die Landwirtschaft auf, die dabei helfen, die vom Staat geschaffenen Rahmenbedingungen und Fördermöglich-keiten optimal zu nutzen.

Anmeldung bis 02.03.2017
bei Kirsten.Hammans@lwk.nrw.de


 

Veranstaltung am 15.03.2017 – „Ernährung und Zierpflanzen: Aktuelle Trends bestimmen den Markt“

Einladung zum Agropole-Forum:
„Aktuelle Trends in der Ernährung und im Zierpflanzenbau“ am 15. März um 14:00 Uhr in Venlo

Verbrauchertrends bestimmen den Markt und damit auch das Handeln der Akteure in der Wertschöpfungskette. „Lebensqualität durch gesunde Ernährung und lebensbegleitendes Grün – Aktuelle Trends bestimmen den Markt“ ist das Thema unserer Veranstaltung am 15. März, die wir gemeinsam mit unseren niederländischen Partnern Greenport Venlo und Greenport Gelderland ausrichten. Wir laden Sie ein, sich von unseren Referenten inspirieren zu lassen und mit uns zu überlegen, welche Themen von grenzüberschreitender Bedeutung sind. Genauere Details entnehmen Sie bitte der beiliegenden Einladung. Projektinfos finden Sie auch auf unserer Internetseite unter „Projekte“.

Deutsche Einladungs-Informationen: Einladung Agropole_15.03.2017_Trend Grün
Niederländische Information: Uitnodiging voor het Agropole-Forum Villa Flora_15 03 2017_NL

Infos zu Leon Weijs und Frank Teuber -> in unserer Mediathek

Anmeldung bis 06.03. erforderlich bei: 
Agrobusiness Niederrhein e.V.:
kirsten.hammans@lwk.nrw.de

 

                     


Besuch der Hochschule Niederrhein auf der TRANS-LOG

Optimierung logistischer Prozesse durch Wearables

Tragbare Computersysteme, Wearables genannt, wie z.B. Smartwatches, sind in unserem Alltag angekommen. Wie diese Technik in Unternehmen eingesetzt werden kann, untersucht Prof. Dr. Holger Beckmann mit seinem Team bei der Hochschule Niederrhein. Datenbrillen können Lieferdokumente anzeigen oder veranschaulichen neuen Mitarbeitern, welche Arbeitsabläufe anstehen. Durch die Digitalisierung von Unternehmensprozessen können so Fehler reduziert und logistische Arbeitsabläufe optimiert werden. Auch der Einsatz von Exoskeletten (Roboteranzügen), die schweres Heben erleichtern, könnten nicht nur die Arbeit erleichtern, sondern wären eine gesundheitsschonende Maßnahme. Aber gerade für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) ist es nicht leicht, Prozesse zu definieren, bei denen der Einsatz von Wearables sinnvoll ist.

Um diese zu unterstützen und zu beraten, entwickelt die Hochschule Niederrhein einen Fragebogen für Unternehmen, der als Online-Tool mögliche Einsatzgebiete für Wearables abfragt. Anwendungsmöglichkeiten für Unternehmen im Agrobusiness konnten Claudia Wendt, Innovationsmittlerin Agrobusiness Niederrhein e.V., und Prof. Beckmann in einem ersten Gespräch auf der Messe TRANS-LOG in Kalkar diskutieren und werden diese weiter verfolgen.

 


Gelungener Auftritt auf der IGW 2017 in Berlin

v.l.n.r.: Peter Hettlich, Abteilungsleiter im MKULNV, Dr. Thomas Delschen, Präsident des LANUV, Johannes Remmel, Landesminister MKULNV, Dr. Ansgar Müller, Landrat des Kreises Wesel, Christian Wagner, Vorsitzender Agrobusiness Niederrhein und Bernd Grüntjens von Eurofleurs, haben Spaß bei der Beantwortung von Fragen im Rahmen eines Buzzerspiels auf der Grünen Woche

Die Spargelkönigin zu Besuch auf dem Stand von Agrobusiness Niederrhein.  #NRWigw

Gemeinsam für NRW: Vertreter des Niederrheins treffen sich auf dem Stand von Agrobusiness Niederrhein.

v.l.n.r. Christian Wagner, Christina Schulze Föcking, Uwe Schummer, Margret Voßeler, Armin Laschet, Rainer Deppe, Kerstin Radomski, Claudia Wendt, Anke Schirocki, Bernd Grüntjens        #NRWigw

 


Bundesministerin Barbara Hendricks im Gespräch mit Dr. Anke Schirocki und Christian Wagner von Agrobusiness Niederrhein e.V.


Agrobusiness Niederrhein wieder auf der IGW in Berlin (Halle 5.2a)

Motto: „Zierpflanzen kommen vom Niederrhein!“

„Zierpflanzen kommen vom Niederrhein!“ Das ist das Statement, das Agrobusiness Niederrhein e.V. auf der Grünen Woche vertreten wird. „Der Niederrhein ist ein wichtiges Anbaugebiet und das soll in der Ausstellungshalle von Nordrhein-Westfalen auch deutlich werden und weithin sichtbar sein“, sagt Dr. Anke Schirocki, Geschäftsführerin von Agrobusiness Niederrhein e.V. „Wir stehen mit unseren Mitgliedern zum Zierpflanzenbau“, fügt sie hinzu. Mit dabei ist Heinz Manten
aus Geldern. Er sorgt für die Blumendekoration der gesamten Ausstellungshalle. Seine imposanten Azaleen werden im Eingangsbereich dominieren und zur Atmosphäre der NRW-Ausstellung erheblich beitragen. Bereits jetzt stehen die Pflanzen unter besonderer Beobachtung, so dass sie zum Ausstellungsbeginn, am 20. Januar 2017, in voller Blüte stehen.

Agrobusiness Niederrhein

Unter dem Motto: „Zierpflanzen kommen vom Niederrhein“ bereiten sich (v.l.) Heinz
Manten, Erik de Vries, Richard Soepenberg, Bernd Grüntjens, Norbert Steger und
Dr. Anke Schirocki auf die Teilnahme an der Grünen Woche vor. (Es fehlt Michael Hermes)

Agrobusiness Niederrhein e.V. bringt ein Buzzer-Spiel mit nach Berlin und wird die Besucher mit Fragen aus dem Agrobusiness unterhalten. Erik de Vries, Greenport Logistics aus Straelen, war im letzten Jahr schon mit viel Spaß dabei und so möchte er auch in 2017 das Thema Logistik für Zierpflanzen nach Berlin bringen. Richard Soepenberg, Geschäftsführer von Soepenberg, steht für das Recycling von Stoffen für Landwirtschaft und Industrie. „Die Menschen wissen
viel zu wenig über die Chancen der Kreislaufwirtschaft“, sagt Soepenberg, „über das Buzzerspiel möchte ich auch Geschäftspartner und Verbraucher mit Informationen erreichen.“ Bernd Grüntjens, Eurofleurs-Elbers GmbH & Co. KG aus Kevelaer, ist ein Vertreter der nachhaltigen Produktion und des Handels von Zierpflanzen vom Niederrhein. „Für uns bietet die Grüne Woche die Möglichkeit einmal direkt mit den Verbrauchern in Kontakt zu kommen.
So können wir sehen, was die Verbraucher an unseren Produkten schätzen“, sagt Grüntjens. Mit von der Partie ist auch Norbert Steger, von der Steuerkanzlei Steger aus Geldern. „Wir stehen für das Agrobusiness, denn unser Klientel kommt aus der Branche und deshalb sind wir mit dabei“, sagt Steger. Auch vertreten ist die von der Erzeugergenossenschaft Landgard ins Leben gerufene Initiative „Blumen – 1000 gute Gründe“. „Wir sind dabei, um die Besucher der Grünen Woche auf unsere Initiative aufmerksam zu machen“, so Michael Hermes, Bereichsleiter Marketing bei Landgard. „Unser Ziel ist es, mit „Blumen – 1000 gute Gründe“ das Image von Blumen und Pflanzen gerade bei jüngeren Käuferschichten aufzufrischen und viele neue, kreative Kaufanlässe aufzuzeigen. Das gelingt unter anderem mit Videogärtner Tristan, der sich bei den Fans der Initiative großer Beliebtheit erfreut, und der auch auf der Grünen Woche mit von der Partie sein wird.

Bereits die Vorbereitungen machen Spaß und bringen die Mitglieder von Agrobusiness zusammen. Die heiße Phase der Vorbereitungen ist angelaufen. Fragen müssen erarbeitet und der Transport will organisiert sein. Alles soll reibungslos
ablaufen und das funktioniert nur, wenn alle an einem Strang ziehen. „Wir melden uns dann von Berlin aus!“, sagt Dr. Anke Schirocki, „und würden uns natürlich freuen, viele Niederrheiner an unserem Stand begrüßen zu können“.

 


Eignen sich Insekten für unsere Ernährung und was macht Paprika in unserem Darm? In Venlo sollen diese Fragen bearbeitet werden.

„Greenport Venlo ist das zweitgrößte Agrobusinessregion in den Niederlanden“, erklärt Marcel Claus, Direktor von Venlo GreenPark den deutschen Gästen, „zusammen mit dem Niederrhein sieht er die Region als die größte und innovativste Agrobusinessregion Europas“. Agrobusiness Niederrhein e.V. hatte zu Innovationsforum in die sogenannten Innovatoren, am ehemaligen Gelände der Floriade in Venlo eingeladen. Von oben, mit gutem Blick über das Gelände, erklärte Marcel Claus die Pläne und den aktuellen Stand der Entwicklungen für das Gelände.

Die Entwicklung des ehemaligen Floriadegeländes zum Brightlands Campus Greenport Venlo soll die Innovationskraft der Region weiter stärken. Auf dem 85 ha großen Gelände stehen 65 ha Gewerbeflächen zur Verfügung. Hier sollen vorrangig Unternehmen angesiedelt werden, die sich entweder mit dem Thema Agrobusiness oder Logistik beschäftigen und Projekte zusammen mit Hochschulen durchführen wollen. Themenschwerpunkte sollen Ernährung, Gesundheit, Zukunftsformen der Landwirtschaft (Future Farming) und Bioökonomie (Biobases Solutions) sein. Bereits realisiert ist die Produktion von Salat in vertikalen Kulturflächen und bei dem die Wurzeln vollständig über Wasserdampf versorgt werden. Geplant ist ein Magen-Darmsimulator, in dem untersucht werden kann, wie die Verdauung bestimmter Gemüsearten abläuft. Ein anderes Thema wird die Erschließung von Proteinressourcen durch die Nutzung von Insekten sein und es soll ein ca. 1 ha großes Gewächshaus auf einem noch zu errichtenden Gebäude entstehen.

„Spannend“ findet Dr. Anke Schirocki, Geschäftsführerin von Agrobusiness Niederrhein, diese Themen, „wir kommen mit unseren Mitgliedern sicher wieder, um uns diese Einrichtungen vor Ort anzusehen“.

Die BrightBox bedeutet LED-Einsatz für gesundes Gemüse – Die BrightBox ist ein Container in dem auf einer Kulturfläche von 300 m² Salate in einem geschlossenen System wachsen. Die Belichtung erfolgt über eine LED-Beleuchtung und Wasser und Dünger werden bedarfsgerecht dazugegeben. Marjolain de Bruin, Managerin der BrightBox, erklärt den Besuchern von Agrobusiness Niederrhein das System, das in den Innovatoren am ehemaligen Floriade-Gelände steht und von der HAS University of Applied Sciences Limburg wissenschaftlich begleitet wird.

Die größten Vorteile dieses geschlossenen Systems werden darin gesehen, dass Krankheiten und Schädlinge fern bleiben und der Wasserverbrauch geringer ist als in einem konventionellen Gewächshaus, denn Wasser verlässt das System nur über die geernteten Pflanzen. Durch die optimale Versorgung durch Licht, Wasser und Nährstoffe wächst der Salat um 30 % schneller als in einem konventionellen Gewächshaus. Dabei wird nicht die ganze Nacht belichtet, denn der Salat braucht auch seine Nachtruhe.

Der größte Nachteil sind die zehnfach höheren Investitionskosten pro Flächeneinheit als für ein normales Gewächshaus und der Energieverbrauch für die Beleuchtung ist natürlich auch höher. Daher gibt es dieses System bisher nur im kleinen Maßstab.

Es wird jedoch deutlich, dass über diese Produktionsweise auch ganz neue, hochwertige Produkte und Märkte entstehen können. Diese können z.B. in der Produktion von Pflanzen für die Pharmaindustrie liegen. Die Lichtfarbe ist steuerbar und da sie nicht nur einen Einfluss auf das Pflanzenwachstum sondern auch auf die Pflanzeninhaltsstoffe hat, könnten auch ganz neue Produkte entstehen. Heute weiß man, dass der Rotanteil im Licht den Trockenanteil im Salat erhöht, was dazu führt, dass der Salat knackiger ist und eine bessere Haltbarkeit aufweist. Bei der Paprika beeinflusst die Lichtfarbe den Schärfegrad der Frucht.

Die rege Diskussion unter den Teilnehmer geht immer wieder der Frage nach, wo und unter welchen Bedingungen lohnt sich der Einsatz der Technik. Dabei ist man sich einig, dass das System zum aktuellen Zeitpunkt den bisherigen Gartenbau nicht ersetzen kann. Die Sonne hat sich als effiziente, nachhaltige Methode für das Pflanzenwachstum erwiesen.

Die Preise für die LED-Belichtung sind jedoch in den letzten Jahren bei gleichzeitiger Steigerung der Effizienz stark gesunken. Zukünftige Entwicklungen könnten die Investitionskosten daher stark reduzieren.

Marjolein de Bruin freut sich, über die Besuchergruppe von Agrobusiness Niederrhein, ihren Kontakt nach Deutschland ausbauen zu können. Unser Ziel ist die Wissensvermittlung zum Anbau von Kulturen in geschlossenen Systemen. Damit erreichen wir Händler, Verarbeiter aus den Niederlanden und aus vielen Südost-Asiatischen Ländern. Zu den Nachbarn in Deutschland waren die Kontakte bisher nur gering ausgeprägt. Vielleicht liegt es daran, dass die Verbraucher insbesondere in den Südost-Asiatischen Ländern Nahrungsmitteln aus High-Tech-Produktionsanlagen einen ganz besonderen Wert beimessen, wogegen in Deutschland neuen Systemen häufig Skepsis entgegen gebracht wird.

Dr. Anke Schirocki bedankt sich bei de Bruin für die interessante Führung. Sie hält es für wichtig, dass Unternehmen und Institutionen des Agrobusiness am Niederrhein darüber informiert sind, welche Themen in ihrer Branche gleich hinter der Grenze in Venlo verfolgt werden. „Wir können voneinander lernen, wir müssen uns nur die Zeit nehmen, hinzuschauen und miteinander reden. Dadurch entstehen Synergien, die wir auf beider Seite der Grenze nutzen können“, fügt sie hinzu.

de_bruin

v.l. Marjolein de Bruin, BrightBox Venlo, Dr. Anke Schirocki, Agrobusiness Niederrhein e.V. und Marcel Claus, Venlo GreenPark


Mitgliederversammlung Agrobusiness Niederrhein e.V.

„Haus des Wissens fürs Agrobusiness“ hat neue Innovationsmittlerin – Claudia Wendt ist neue Innovationsmittlerin – Agrobusiness Niederrhein e.V. hatte im November zur Mitgliederversammlung in das Technologie- und Gründerzentrum Niederrhein GmbH nach Kempen eingeladen. Der Vorsitzende Christian Wagner hatte gute Neuigkeiten zu verkünden. Diesen Herbst wurde mit dem Projekt „Haus des Wissens fürs Agrobusiness – Gateway zur Wissensregion Niederrhein“ begonnen und am 1. November hat die neue Innovationsmittlerin Claudia Wendt ihre Tätigkeit beim Verein aufgenommen. Sie wird den Informationsaustausch zwischen Unternehmen und Institutionen des Agrobusiness weiter intensivieren und das Angebot von Agrobusiness um die Datenbank „Agrobusiness Wiki – Virtuelles Haus des Wissens“, in der sich Unternehmen mit ihren Kompetenzen eintragen können, erweitern sowie eine  Agrobusiness Stellenbörse „Marktplatz der Kompetenzen“ entwickeln.

Ute Stehlmann verabschiedet – Seit ca. 2008 ist Ute Stehlmann, Wirtschaftsförderin der Stadt Geldern, bei Agrobusiness Niederrhein aktiv. Von Anfang an hat sie als Mitglieder in der sogenannten Steuerungsgruppe die Aktivitäten von Agrobusiness Niederrhein mitgestaltet und nach der Überführung in den Verein ist sie nicht nur Vorstandsmitglied geworden, sondern hat auch die Aufgabe des Kassenwarts übernommen. Ende 2016 scheidet Ute Stehlmann bei der Wirtschaftsförderung aus und stellt damit auch Ihr Amt bei Agrobusiness Niederrhein zur Verfügung. Wagner bedankte sich für ihre langjährige, konstruktive Mitarbeit und wünschte ihr auch im Namen aller Mitglieder alles Gute auf ihrem weiteren Lebensweg.

Tim van Hees-Clanzett neues Vorstandsmitglied, Uwe Bons zum Kassenwart gewählt – Ihr Platz im Vorstand wurde durch ihren Nachfolger bei der Stadt Geldern Tim van Hees-Clanzett besetzt. Einstimmig wurde er von den Mitgliedern mit dieser Aufgabe betraut. Auch das Amt des Kassenwarts wurde neu vergeben. Alle Mitglieder stimmten für Uwe Bons, Wirtschaftsförderer der Stadt Straelen. Auch Uwe Bons ist seit Beginn der Initiative Agrobusiness mit dabei und kann daher seine Erfahrungen in die Aufgabe des Kassenwarts einfließen lassen.

Dr. Thomas Jablonski stellt Technologie- und Gründerzentrum Niederrhein vor – Der Leiter des Technologie- und Gründerzentrum Niederrhein Dr. Thomas Jablonski stellte das Zentrum den Mitgliedern von Agrobusiness Niederrhein als ein Angebot für Unternehmen vor, die sich in einem innovativen und kreativen Umfeld entwickeln wollen. Nicht mit dem vorrangigen Ziel des Profits, sondern vorrangig als wirtschaftsfördernde Maßnahme unterstützt das Zentrum den Wissens- und Technologietransfer zwischen Unternehmen, Institutionen und Hochschulen und bietet Unternehmen Räumlichkeiten und zusätzliche Serviceleistungen. Mit Koppert Deutschland GmbH und der Fonty Hochschule Venlo haben zwei Mitglieder von Agrobusiness Niederrhein e.V. ihren Sitz im Technologiezentrum in Kempen.

Agrobusiness

Christian Wagner bedankt sich bei Ute Stehlmann für die langjährige, konstruktive Arbeit im Vorstand von Agrobusiness Niederrhein e.V.

 

 Agrobusiness

v.l. Christian Wagner, 1. Vorsitzender, die neue Innovationsmittlerin Claudia Wendt und Tim van Hees-Clanzett, neues Vorstandsmitglied, auf der Mitgliederversammlung von Agrobusiness Niederrhein e.V.

 


Recycling und Weiterverwendung hochwertiger Sekundärrohstoffe – dafür steht das Unternehmen Soepenberg aus Hünxe

Gelungener Unternehmertreff bei unserem Mitglied SF-Soepenberg GmbH

Ziel der Kreislaufwirtschaft ist es, die für die Erzeugung einer Ware gebrauchten Rohstoffe durch Recycling wieder sinnvoll einzusetzen. Damit werden Ressourcen eingespart und die Umwelt geschont. Bei Soepenberg in Hünxe ist dieser Grundsatz Firmenphilosophie: „In Kreisläufen zu denken ist der Zündfunke unserer Arbeit“, sagt Richard Soepenberg, einer der Geschäftsführer des Unternehmens, als er die Mitglieder von Agrobusiness Niederrhein e.V. zu einer Betriebsbesichtigung in der Unternehmenszentrale in Hünxe begrüßt. „Wir sind immer auf der Suche nach neuen Wertstoffen, mit denen andere Unternehmen nichts mehr anfangen können, dafür sind wir bekannt.“

Seit 1987 konzentriert sich Soepenberg auf die Aufbereitung von Sekundärrohstoffen; das Unternehmen hat sich dazu ein in der Branche einzigartiges Fachwissen erarbeitet. Vier Standorte in Deutschland, insgesamt 9 Standorte in ganz Europa – das ist Soepenberg heute. In Deutschland fallen jährlich 410 Mio. Tonnen Reststoffe an, das sind 5.000 kg pro Person. 50 Mio. Tonnen davon stammen aus Produktionsprozessen. Soepenberg bereitet diese Reststoffe durch spezielle Techniken zu hochwertigen Düngemitteln oder Einstreu für die Tierhaltung auf – um nur einige Produkte zu nennen. Die Geschäftsführer Richard Soepenberg und Norbert Scholten arbeiten eng mit Industrie und Landwirtschaft zusammen. „Wir sind bekannt für unsere Kompetenzen in der Aufbereitung von Stoffen und werden häufig von Unternehmen angesprochen, die ihre Reststoffe weiter verwertet wissen möchten“, erläutert Norbert Scholten die Geschäftsprozesse.

 

Verbindung von Forschung und Praxis

Ein Beispiel: die Kartoffelverarbeitung. Hier wird Stärke aus Kartoffeln extrahiert, für den zellularen Rest gab es bisher keine Verwendung. Soepenberg verarbeitet diesen Rest heute zu einem Dünger, der auch in biologisch wirtschaftenden Betrieben eingesetzt werden kann. Zwei weitere Beispiele: Bei der Herstellung von Bier entsteht ein Filtrationsrest, dieser wird bei Soepenberg aufgearbeitet, granuliert und anschließend in der Stahlindustrie als Zuschlagsstoff eingesetzt. Bei der Lebensmittelherstellung fällt Waschwasser an, bei Soepenberg werden die Partikel aus dem Wasser gefiltert und einem neuen Wertstoffkreislauf zugeführt.

„Wir haben eine kleine Forschungsabteilung und arbeiten mit vielen Hochschulen und Universitäten zur Weiterentwicklung der Prozesse zusammen“, sagt Richard Soepenberg. „So können wir von der Forschungsebene bis zur Praxisreife neue Verfahren entwickeln.“ Grundlage ist das Kreislaufwirtschaftsgesetz aus dem Jahre 1996. Es hat das Ziel, die Kreislaufwirtschaft zur Schonung natürlicher Ressourcen zu fördern und den Schutz von Mensch und Umwelt bei der Erzeugung und Bewirtschaftung von Reststoffen sicherzustellen. Ebenfalls wichtig ist das Düngemittelgesetz, das in engen Grenzen definiert, was auf die Felder ausgebracht werden darf.

 

Agrobusiness sorgt für Erfahrungsaustausch

Die Besucher der Firma waren sich einig: Es ist beeindruckend, wie viele Reststoffe in der Produktion anfallen und welche Möglichkeiten für die Weiterverwendung bestehen. „Das bekommt man normalerweise nicht mit“, sagt Dr. Anke Schirocki, Geschäftsführerin von Agrobusiness Niederrhein e.V. „Aus diesem Grund bieten wir unseren Mitgliedern solche Unternehmensbesuche an. Dabei werden vorrangig die eigenen Mitglieder besucht, zu denen auch Soepenberg gehört.“ Sie hat sich gefreut, dass den Mitgliedern die Vorstellung des Betriebs gefallen hat und sie nach Ende der Besichtigung noch lange zum persönlichen Austausch geblieben sind.

Agrobusiness

Teilnehmer des Unternehmertreffs von Agrobusiness Niederrhein e.V. bei der Firma Soepenberg in Hünxe


Projekt bewilligt: „Haus des Wissens fürs Agrobusiness – Gateway zur Wissensregion Niederrhein“

Große Freude über die Bewilligung zur Durchführung des Projekts „Haus des Wissens fürs Agrobusiness – Gateway zur Wissensregion Niederrhein“ herrschte bei Christian Wagner, Vorsitzender des Vereins Agrobusiness Niederrhein: „Damit können wir als Agrobusiness Niederrhein unsere Aufgabe als regional verwurzeltes Netzwerk viel intensiver umsetzen. Mit dem Projekt wollen wir einen noch intensiveren Wissenstransfer zwischen Unternehmen und den Hochschulen in der Region realisieren und deshalb auch einen Innovationsvermittler einstellen.“ Überreicht wurde die Bewilligung durch Peter Hettlich, Abteilungsleiter im Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft sowie Natur- und Verbraucherschutz. Auch Eva Kähler-Theuerkauf, Zweite Vorsitzende und Präsidentin des Gartenbauverbandes NRW fiebert dem Projektstart entgegen: „Jetzt kann es nach langer Vorbereitung endlich losgehen, wir freuen uns auf die neuen Aufgaben für Agrobusiness Niederrhein.“

Agrobusiness Niederrhein

v.l. Peter Hettlich übergibt die Bewilligung für das Projekt „Haus des Wissens fürs Agrobusiness“ an Eva Kähler-Theuerkauf und Christian Wagner.

Was genau ist geplant? Über die Projektdauer von drei Jahren und mit einem Projektumfang von knapp 400.000 Euro wird ein Innovationsvermittler den Wissenstransfer intensivieren. Dazu spricht er Unternehmen direkt an, um ihre Kompetenzen zu ermitteln und – wenn vom Unternehmen gewünscht – dieses Wissen in einer Datenbank für andere Unternehmen recherchierbar zu machen. Erhöht werden soll dadurch die Transparenz und der Überblick über die Branche. Für Unternehmen wird es gleichzeitig einfach, passende Partner zu finden. Darüber hinaus wird es eine Jobbörse für die Wertschöpfungskette Agrobusiness geben, in der Unternehmen nicht nur ihre Stellenausschreibungen inserieren, sondern sich auch als attraktiver Arbeitgeber präsentieren können.

Für eine partnerschaftliche Zusammenarbeit bleibt das persönliche Gespräch weiterhin ein wichtiges Mittel. Denn besonders über den persönlichen Kontakt wird das notwendige Vertrauen für eine Zusammenarbeit aufgebaut. Auch ist die Beschäftigung mit aktuellen Trendthemen aus Forschung und Entwicklung von großer Bedeutung, um neue Ideen für das eigene Unternehmen zu entwickeln. Zum Projekt gehören deshalb auch regelmäßige Einladungen zu Veranstaltungen mit innovativen Themen. „Ein spannendes Projekt“, findet Peter Hettlich, „das neue Impulse für die wirtschaftliche Entwicklung des Agrobusiness in der Region setzen wird. Er wünscht Agrobusiness Niederrhein bei der Umsetzung des Projekts viel Erfolg.


Standortforum Umweltwirtschaft: Agrobusiness – eine Schlüsselbranche der Umweltwirtschaft am Niederrhein

Umweltschutz und wirtschaftliche Entwicklungen schließen sich gegenseitig nicht aus. Der Umweltschutz ist sogar ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und die Umweltwirtschaft ist eine stark wachsende Querschnittsbranche in NRW. Zur Umweltwirtschaft zählen Unternehmen aus den klassischen Wirtschaftszweigen, die Produkte und Dienstleistungen anbieten, die einen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Das ist der Fall, wenn eine nachhaltige Wirtschaftsform mit dem Ziel der Verbesserung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit verfolgt wird und dabei gleichzeitig systematisch ökologische und soziale Aspekte thematisiert werden.

Agrobusiness Niederrhein

Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion im Standortforum Umweltwirtschaft bei der IHK Mittlerer Niederrhein in Krefeld (v.l.n.r.): Alexandra Landsberg (MKULNV NRW), Dr. Anke Schirocki (Agrobusiness Niederrhein e.V.), Dr. Peter Jahns (Effizienz-Agentur NRW), Carsten Liedtke (SWK Stadtwerke Krefeld), Beate Kowollik (Moderation), Dr. Ron Brinitzer (IHK Mittlerer Niederrhein), Rainer Thiel (MdL).

Foto: Andreas Bischof

Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW hat sich zur Aufgabe gemacht, die Innovationskraft der Umweltwirtschaft zu stärken. In ihrem Umweltwirtschaftsbericht haben sie die Teilmärkte Energie, Mobilität, Materialeffizienz, Wasserwirtschaft, Holz- und Forstwirtschaft und Landwirtschaft definiert. Die Landesregierung hat in diesem Zusammenhang mit dem Umweltwirtschaftsbericht NRW 2015 auch die Stärken und Potentiale des Niederrheins untersucht und dabei u.a. festgestellt, dass das Agrobusiness ein wichtiger, im Vergleich zu NRW und Deutschland stark spezialisierter, Wirtschaftszweig am Niederrhein ist. Zur Umweltwirtschaft zählt das Ministerium den ökologische Landbau sowie die Unternehmen der Wertschöpfungskette, die technologische Anwendungen entwickeln und vertreiben, die zu einer umweltschonenden Landbewirtschaftung beitragen. Somit fallen auch Unternehmen des Agrobusiness darunter, die z.B. wassersparende Bewässerungstechniken, Verpackungsmaterialien mit dem Ziel der Materialeinsparung oder energiesparende Kühlverfahren anbieten.

Solche Unternehmen gibt es am Niederrhein und daher war auch Dr. Anke Schirocki, Geschäftsführerin von Agrobusiness Niederrhein e.V., als Diskussionsteilnehmerin zum Standortforum Umweltwirtschaft für den Niederrhein eingeladen. Mit dem Ziel, die Innovationskraft der Branche zu stärken wurden in der Veranstaltung Handlungsempfehlungen für die regionalen Akteure erarbeitet und es wurde herausgestellt, wo dabei eine Unterstützung durch die Landesregierung sinnvoll scheint. Dabei wurde diskutiert, wie sich Markpotentiale besser nutzen und Vernetzung und Beratung sinnvoll weiterentwickeln lassen. Zu den Ergebnissen gehörte die Anregung, die Einführung von Prototypen und die Weiterführung bis zur Marktreife stärker zu fördern. Ebenfalls als wichtig angesehen wurden Anreize, Reststoffe zu recyceln und immer wieder wurden bürokratische Hürden genannt, die es im Zusammenhang mit dem Erhalt von Fördermitteln abzubauen gilt.

Dr. Schirocki ist es wichtig, dass Netzwerkstrukturen weiter ausgebaut werden: „Die Unternehmer haben neben ihren wichtigen Aufgaben in ihren Unternehmen wenig Zeit ihre Netzwerke zu pflegen. Das ist aber wichtig, damit neue Ideen und Know How in die Betriebe kommen. Daher gilt es, die bestehenden Netzwerke noch effizienter zu gestalten.“ Ein wichtiges Anliegen war es ihr, dass die konventionelle Landwirtschaft und der Gartenbau im Zusammenhang mit der Umweltwirtschaft stärker berücksichtigt werden. „Es gibt sehr viele Betriebe in Landwirtschaft und Gartenbau, die sich im Bereich Umweltschutz sehr stark engagieren. Diese Unternehmen sollten in der Betrachtung der Landesregierung im Zusammenhang mit der Umweltwirtschaft stärker beachtet werden.“ Alexandra Landsberg, stellvertretende Abteilungsleiterin im Landesumweltministerium, sagte dazu: „Für Unternehmen, ihre Produkte und Dienstleistungen eröffnen sich zunehmend Chancen im Bereich von Klima- und Umweltschutz in einem globalen Maßstab. Die Standortforen dienen dazu, mit den Akteuren der Region in die Diskussion zu kommen und Meinungen und Anregungen aufzunehmen, um die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen auf der Grundlage zukunftsweisender Produkte und Dienstleistungen zu stärken. Die Ergebnisse sollen im Masterplan Umweltwirtschaft berücksichtigt werden.“


Zweite Vorsitzende von Agrobusiness Niederrhein jetzt Präsidentin des Landesverbands Gartenbau NRW

Der 22. Juni 2016 ist ein historisches Datum für den Gartenbau NRW, denn an diesem Tag sind die Landesverbände Gartenbau Rheinland und Westfalen-Lippe zum Landesverband Gartenbau Nordrhein-Westfalen verschmolzen. Die Interessen der Gärtner in NRW werden ab jetzt vom stärksten Gartenbauverband in Deutschland vertreten.

Einstimmig wählten die Delegierten aus beiden Landesteilen Eva Kähler-Theuerkauf aus Kempen, bisherige Präsidentin des Landesverbands Gartenbau Rheinland, zur Präsidentin des Gartenbauverbands für ganz NRW.

Eva Kähler-Theuerkauf ist zweite Vorsitzende von Agrobusiness Niederrhein e.V. Dr. Anke Schirocki, Geschäftsführerin des Vereins, beglückwünschte Sie zu ihrem neuen Amt. „Wir wünschen Eva Kähler-Theuerkauf viel Erfolg für Ihre neue Aufgabe und freuen uns, dass Ihre Mitarbeit in unserem Vorstand zukünftig auch durch den Blick auf die Themen des Gartenbaues in ganz NRW geprägt sein wird.“

Agrobusiness

Dr. Anke Schirocki (rechts) wünscht Eva Kähler-Theuerkauf (links) viel Erfolg für Ihre Aufgabe als Präsidentin des Landesverbands Gartenbau NRW


Agrobusiness verschickt Blumengrüße von der Grünen Woche

„Wir lieben Blumen vom Niederrhein“ – Agrobusiness Niederrhein schickt Blumengrüße von der Grünen Woche in die ganze Welt! Besuchen Sie uns vom 19.-28.01.2018 in der NRW Halle 5.2.a und verschicken Sie IHREN Gruß: Unsere Mitglieder haben viel Spass mit der Fotoaktion auf der Grünen Woche 2018  -...
Lesen Sie mehr...

Der Niederrheiner ist bodenständig, kauzig und offen?!

Marketing-Workshop zur Regionalmarke „Natürlich Niederrhein“   Was steckt hinter der Marke „Natürlich Niederrhein“? Das diskutierten die Teilnehmer eines Workshops, zu dem Agrobusiness Niederrhein eingeladen hatte. „Die Marke soll dem Verbraucher eine Orientierungs- und Entscheidungshilfe...
Lesen Sie mehr...

Die Agrobusiness Region ist innovativ aufgestellt! Erfolgreiches Agropole-Forum 30.11.2017 – mit Projektideen aus der Region!

Das zeigte die Veranstaltung zum Thema Digitalisierung, zu der Agrobusiness Niederrhein zusammen mit seinen Partnern Greenport Venlo und Greenport Gelderland eingeladen hatte. Die Teilnehmer präsentierten ihre innovativen Ideen und tauschen sich intensiv aus. Daneben wurden in einem Speed-Dating...
Lesen Sie mehr...