Gefördert durch:

Agrobinsss Niederrhein als Projektpartner

CONUS - Kompetenznetz urban-industrielle Versorgung am Niederrhein

Unter dem Dach des CONUS-Netzwerks schließen sich Hochschulen, Gemeinden, Unternehmen und weitere zivile und öffentliche Akteure vom Niederrhein zusammen, um gemeinsam innovative und digitale Lösungen zu entwickeln. CONUS setzt dabei auf die Stärkung und Verknüpfung von lokalen Industrien zwischen Stadt und Land in der Region und im Nachbarland Niederlanden, um das übergeordnete Ziel des Klimaschutzes – insbesondere die Reduktion des ökologischen Fußabdrucks – zu erreichen. Dazu werden in Living Labs unterschiedliche Innovationen erprobt, z.B. autonomes Fahren, hochdigitalisierte Landwirtschaft, kollaborative Lebensmittelversorgung und biobasierte Rohstoffe. Mit der Expertise und der Unterstützung des gesamten Netzwerks werden Potenziale für die gesamte Region exploriert und ausgebaut. ​Das Projekt CONUS wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes NRW gefördert. Weitere Informationen

Living Labs

Die „Genussregion Niederrhein“ vernetzt Lebensmittelproduzenten, Logistikdienstleister und Verbraucher*innen über eine eigens designte IT-Plattform. Dadurch entstehen neue regionale Wertschöpfungs- und Versorgungslösungen zwischen Stadt und Land, sodass unternehmerische Zukunftspotenziale auch für kleine Betriebe der regionalen Landwirtschaft attraktiv werden. Darüber hinaus wird ein e-Food-Marktplatz etabliert, also ein wahrnehmbares web-basiertes Angebot für Endverbraucher*innen, um regional produzierte Lebensmittel zu erwerben. 

Das „BioEconomy Lab - Smart Logistics Grids für die Etablierung der Bioökonomie in der Region Niederrhein“ vernetzt Akteure aus Landwirtschaft und Industrie, um die Bioökonomie voranzutreiben. Smart Logistics Grids als Grundvoraussetzung zur Schaffung der notwendigen logistischen Infrastruktur und Digitalisierungsmaßnahmen. An drei konkreten Produzenten biobasierter Produkte in der Region – Biologische Naturverpackungen, Bioplastik sowie biologisch abbaubare und biobasierte Polymere und Compounds – wird das Potenzial aufgezeigt und die Region als Vorreiter auf dem Gebiet der Bioökonomie etabliert.

Im Living Lab „AgriWear“ werden IT-gestützte technologische Hilfen – wie z.B. VR-Brillen – zur Unterstützung des Arbeitsablaufs für Mitarbeiter*innen in Agrarunternehmen erprobt. Für einen Einsatz solcher Technologien werden dynamische, digital unterstützte Systeme entworfen, die im Betrieb sowohl eine Versorgungssicherheit garantieren als auch eine Überversorgung mit bestimmten Produkten verhindern. Damit gehen Prozessoptimierung und Ressourcenschonung Hand in Hand.

Das Living Lab „Autonomer ÖPNV-Pilot“ plant den Einsatz eines automatisierten Busses in der Klever Innenstadt. Dieser Bus wird sowohl in das bestehende System als auch in zukünftig denkbare komplexe Verkehrssysteme des Personen- als auch Warenverkehrs eingebunden- Besonders für die Herausforderungen der Mobilitätswende am Niederrhein stellt der autonome ÖPNV einen vielversprechenden Lösungsansatz dar: „Weiße Flecken“ im ländlichen Raum können mit der Unterstützung autonomer und smart-digital verknüpfter Fahrzeuge erschlossen und angebunden werden.

 

Projektseite:
www.uni-due.de/zlv/conus.php

 

Projektkoordination am ZLV der UDE:
Güldilek Köylüoğlu Alabaş
gueldilek.koeylueoglu@uni-due.de

 

Förderung
​Das Projekt CONUS wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes NRW gefördert