Der Niederrhein setzt ein starkes Zeichen für nachhaltiges Bauen: Beim Thementisch „Zirkuläres Bauen in Kommunen“ im Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr NRW wurde in dieser Woche offiziell der EFRE-Förderbescheid für das Projekt Circular.NiederRhein überreicht. Staatssekretär Viktor Haase übergab den Bescheid an die Partner des Projekts, inklusive Agrobusiness Niederrhein.
Mit der Förderung beginnt ein zukunftsweisendes Projekt, das den Wandel von linearen hin zu zirkulären Wertschöpfungsketten im Bau-, Sanierungs- und Rückbausektor vorantreibt. Ziel ist es, Stoffkreisläufe zu schließen, den Einsatz von Sekundärrohstoffen auszubauen und die Ressourceneffizienz langfristig zu erhöhen.
Agrobusiness Niederrhein übernimmt unter der Führung des Lead-Partners Duisburg Business & Innovation zusammen mit den Wirtschaftsförderungen der Kreise Wesel und Kleve eine zentrale Rolle in der Vernetzung und dem Wissenstransfer. Die inhaltlichen Arbeitspakete werden von der Hochschule Rhein-Waal, der Universität Duisburg-Essen, dem Wuppertal Institut sowie dem Think Tank Regenalyze aus Rotterdam erarbeitet. Agrobusiness Niederrhein fokussiert sich dabei auf Recyclingprozesse von landwirtschaftlichen Gebäuden, insbesondere von Gewächshäusern.
Ein Schwerpunkt des Projekts liegt auf der Begleitung regionaler Unternehmen aus Bauwirtschaft, Planung, Rückbau und Logistik. Das Projekt unterstützt sie bei der Entwicklung praxisorientierter Lösungen und neuer Geschäftsmodelle. Im Mittelpunkt steht die effiziente Wiederverwendung von Rohstoffen aus Rückbau und Sanierung sowie die Optimierung regionaler Stoffströme.
Finanzierung/Förderung des Projekts Circular.NiederRhein
Gefördert wird das Vorhaben im EFRE/JTF-Programm NRW 2021–2027 im Rahmen des Aufrufs "Regio.NRW – Transformation". Für die Projektlaufzeit stehen insgesamt 2,18 Millionen Euro zur Verfügung.

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