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v.l. Christoph Goumans und Vivien Goumans informieren sich über das Angebot des Netzwerks Agrobusiness Niederrhein bei Dr. Anke Schirocki und Uwe Bons, Wirtschaftsförderer der Stadt Straelen
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Unternehmen aus der Grenzregion stellen sich vor

Goumans Architekten

Architektur fürs Agrobusiness

„Projekte mit einem hohen Anspruch an Innovationen sind besonders spannend“, sagt Christoph Goumans, einer der zwei Architekten bei Goumans Architekten aus Straelen, „und innovative Projekte haben wir schon viele im Gartenbau ausgeführt. Besonders spannend war ein Gartenbauprojekt eines international vertretenen Unternehmens. Geplant und bereits realisiert wurde hier ein zweiteiliges Elite-Gewächshaus mit integriertem Labor- und Quarantänebereich, welches vollständig mit einer Überdruckeinrichtung ausgestattet wurde. Dazu haben wir uns vorab verschiedene Projekte in den Niederlanden angeschaut. Trotzdem war noch viel Entwicklungsarbeit notwendig“, berichtet Goumans bei einem Besuch von Dr. Anke Schirocki, Geschäftsführung von Agrobusiness Niederrhein e.V., und Uwe Bons, Wirtschaftsförderer der Stadt Straelen.

Vivien Goumans hat kürzlich ihren Master of Arts in Architektur absolviert und ist in dritter Generation ins Familienunternehmen eingestiegen. Die ersten Projekte hat sie schon erfolgreich abgeschlossen. Nicht nur im landwirtschaftlichen Sektor, sondern auch in den Bereichen Wohnungs-, Gewerbe- und Bürobauten ist das Architekturbüro tätig. Zusammen mit ihrem Vater Christoph Goumans und ihrem Onkel Georg Goumans bietet Goumans Architekten eine unabhängige Begleitung von der Beratung bis zur Realisierung des Projekts an.

Dr. Schirocki stellte die Aktivitäten das Netzwerk Agrobusiness Niederrhein vor. Für das kommende Jahr sind bereits mehrere Veranstaltungen zu innovativen Themen geplant. Digitalisierung und Gartenbau wird in einer Veranstaltung thematisiert und für die Mitglieder des Vereins wird die Besichtigung des neuen Dachgewächshauses „ALTMARKTgarten“ in Oberhausen angeboten. „Wir möchten unser Netzwerk innerhalb der Branche über den Verein Agrobusiness Niederrhein ausbauen und noch mehr über den Gartenbau dazulernen“, sagt Christoph Goumans. Uwe Bons begrüßt diese Entscheidung, „Straelen lebt von der Grünen Branche, das hat auch zum Slogan „Alles im Grünen Bereich“ beigetragen. Als Wirtschaftsförderung merken wir immer wieder wie eng die Gartenbaubranche mit den anderen Branchen in der Stadt verknüpft ist. Geht es dem Gartenbau gut, haben z.B. auch die Dachdecker etwas zu tun. Wir sind überzeugt, dass nicht nur die grüne Branche durch ein starkes Netzwerk profitiert, und wenn sich Unternehmen aus dem vor- bzw. nachgelagerten Bereich wie Goumans in das Netzwerk einbringen, können sich unter dem Motto „Gemeinsam sind wir stark“ viele gute Entwicklungen für die Unternehmen ergeben.“

Agrobusiness Niederrhein wird in dem Projekt „Agropole“ in den nächsten Jahren die deutsch-niederländische Zusammenarbeit ausbauen. Kathrin Poetschki hat bei Agrobusiness Niederrhein dafür die Arbeit aufgenommen. „Auch wenn es bereits viele Verbindungen über die Grenze gibt, ist die Grenze in anderen Bereichen auch noch sehr präsent“, sagt sie. Christoph Goumans hält deutsch-niederländische Kooperationen für äußerst wichtig. Er ist Niederländer, was auch sein Name verrät, aber auch Deutscher, und so finden sich Verbindungen in beide Kulturen. Wenn am Niederrhein Gewächshäuser entstehen, sind auch immer niederländische Firmen mit dabei. Davon profitiert der Gartenbau in der Grenzregion, denn viele innovative Ideen kommen aus den Niederlanden. Goumans interessiert sich für Energieversorgung der Gewächshäuser und schaut interessiert auf die Entwicklungen in den Niederlanden. „Verschiedene innovative Ansätze werden aktuell in den Niederlanden untersucht, und auch wenn sie noch nicht praxisreif sind, lohnt es sich, die Entwicklung zu verfolgen“, sagt er.

Weitere Informationen unter:
www.goumans-architekten.de