Projekte


 

Auf dem Weg zum Agropole – Innovative Themen für eine Grenzüberschreitende Zusammenarbeit

Einladung zum Agropole-Forum:
„Aktuelle Trends in der Ernährung und im Zierpflanzenbau“ am 15. März um 14:00 Uhr in Venlo

Verbrauchertrends bestimmen den Markt und damit auch das Handeln der Akteure in der Wertschöpfungskette. „Lebensqualität durch gesunde Ernährung und lebensbegleitendes Grün – Aktuelle Trends bestimmen den Markt“ ist das Thema unserer Veranstaltung am 15. März, die wir gemeinsam mit unseren niederländischen Partnern Greenport Venlo und Greenport Gelderland ausrichten. Wir laden Sie ein, sich von unseren Referenten inspirieren zu lassen und mit uns zu überlegen, welche Themen von grenzüberschreitender Bedeutung sind. Genauere Details entnehmen Sie bitte der beiliegenden Einladung. Projektinfos finden Sie auch auf unserer Internetseite unter „Projekte“.

Deutsche Einladungs-Informationen: Einladung Agropole_15.03.2017_Trend Grün
Niederländische Information: Uitnodiging voor het Agropole-Forum Villa Flora_15 03 2017_NL

Infos zu Leon Weijs und Frank Teuber -> in unserer Mediathek

Anmeldung bis 06.03. erforderlich bei: 
Agrobusiness Niederrhein e.V.:
kirsten.hammans@lwk.nrw.de

Die Zusammenarbeit von Limburg, Gelderland und Niederrhein führt zu Synergieeffekten für das Agrobusiness und die Menschen in der grenzüberschreitenden Region. Davon sind die Partner dieses Projekts überzeugt und das hat die Studie “Wirtschaftskraft im AgroFood” auch bereits 2013 für die Regionen Limburg und Niederrhein festgestellt. Beim Deutsch-Niederländischen Wirtschaftsforum in Mönchengladbach im November 2014 haben sich die drei Regionen erstmals als eine Agrobusiness-Region präsentiert und sich für die engere Zusammenarbeit ausgesprochen. Die Zusammenarbeit braucht Themen, die sich an aktuellen Entwicklungen ausrichten.

Ziel des Projekts ist es deshalb, zusammen mit Unternehmen, Institutionen und der regionalen Politik der grenzüberschreitenden Region Niederrhein, Limburg und Gelderland, Themen mit grenzüberschreitender Bedeutung für das Agrobusiness zu erarbeiten. Diese Themen sollen Grundlage für weitere Projekte und zur Entwicklung einer grenzüberschreitenden Region, der sogenannten Agropole sein.

Geplant sind zwei Veranstaltungen Die erste Veranstaltung betrachtet die Ernährung und den Bedarf nach Pflanzen von der Marktseite aus und hat den Titel

“Lebensqualität durch gesunde Ernährung und lebensbegleitendes Grün – Aktuelle Trends bestimmen den Markt”

Für die Gesellschaft wird die eigene Ernährung immer mehr zum Ausdruck des persönlichen Lebensstils und der persönlichen Weltanschauung. Es wächst der Wunsch nach Kombinierbarkeit von Ernährungsweise, Ressourcenschonung sowie steigende Rücksicht auf Tiere und Natur. Die Ernährung soll aber auch zur Gesundheit beitragen und die persönliche Leistungsfähigkeit steigern und den Bedarf nach Genuss und Gemeinschaftserlebnis decken. Wenn dann die Zubereitung und die Einnahme der Mahlzeit meist noch schnell gehen, hat das Thema Ernährung den Zeitgeist der Gesellschaft getroffen.

Der Anspruch an die Ernährung wird durch diese Trends bestimmt und wird dieser Anspruch erfüllt, trägt die Ernährung erheblich zur Lebensqualität bei. Auch der Wunsch nach Grün in Haus, Garten und öffentlichem Anlagen orientiert sich an den aktuellen Trends und bedeutet ein Stück Lebensqualität. Dabei geht es um Entspannung und Genießen ohne viel Aufwand oder um das Urban Gardening zur Eigenversorgung in den Städten.

Die Trends sind in den Niederlanden und in Deutschland ähnlich und fordern alle Beteiligten der Wertschöpfungskette Agrobusiness gleichermaßen heraus. Deshalb ist es sinnvoll, die Themen gemeinsam zu bearbeiten und die Kompetenzen beiderseits der Grenze zusammenzubringen.

 

Im Titel der zweiten Veranstaltung finden sich die Themen Technik und Fachkräftebedarf wieder:

“Moderne Informations- und Kommunikationstechnik als Treiber für eine fortschrittliche Produktion im Agrobusiness – Auswirkungen auf Arbeitsbedingungen und technische Entwicklungen”

Intelligente und digital vernetzte Systeme bestimmen die Produktionsprozesse auch im Agrobusiness der Zukunft. So wird die Nahrungsmittelproduktion entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Zukunft mit modernen Informations- und Kommunikationssystemen verzahnt und dabei kommunizieren Menschen, Maschinen, Anlagen, Logistik und die Produktion mit dem Ziel, die Produktionsprozesse effizienter und ressourcenschonender zu gestalten.Diese Entwicklung hat Auswirkungen auf den Fachkräftebedarf, die Arbeitsbedingungen sowie den Einsatz von Maschinen und Geräten. Diese globale Entwicklung betrifft die Betriebe des Agrobusiness in der niederländischen genauso wie in der deutschen Grenzregion.

 Die geplanten Veranstaltungen bringen Akteure der Wertschöpfungskette zusammen. Ausgehend von den aktuellen Bedürfnissen der Gesellschaft, den technischen und digitalen Entwicklungen diskutieren sie aktuelle Forschungs- und Entwicklungsthemen und stellen Themen heraus, bei denen alle Beteiligten durch eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit profitieren.

Eine der Veranstaltung wird in den Niederlanden, die andere am Niederrhein stattfinden. Mit fachlich fundierten Vorträgen wird das Thema eingeleitet. Danach werden je nach Teilnehmerzahl drei bis fünf Workshops zu verschiedenen Themen angeboten. In der folgenden offenen Gesprächsgrunde werden die erarbeiteten Themen vorgestellt und diskutiert.

                       


Haus des Wissens fürs Agrobusiness

„Haus des Wissens fürs Agrobusiness – Gateway zur Wissensregion Niederrhein“

Die Region Niederrhein steht für ehrliche, bodenständige Menschen und Unternehmen, mit vielfältigen Kompetenzen, die sich kontinuierlich weiterentwickeln. Um die Innovationskraft des Agrobusiness zu fördern, ist Claudia Wendt als „Innovationsmittlerin“ tätig. Ihre Aufgabe ist es, Menschen mit unterschiedlichen Kompetenzen zusammenzubringen, die gemeinsam mehr erreichen als alleine. Darüber hinaus werden aktuelle Trendthemen in Veranstaltungsreihen, sog. „Innovationsforen“ in der Region Niederrhein aufgegriffen. Sie präsentieren mögliche Schnittstellen unterschiedlicher Fachbereiche und neue technologische Entwicklungen, um so die Vernetzung zwischen Unternehmen, Hochschulen und Institutionen zu erleichtern. Aber auch, um für neue Themen zu sensibilisieren und neue Denkansätze zu stimulieren

Als weitere Maßnahme entwickelt Agrobusiness Niederrhein e.V. ein „Virtuelles Haus des Wissens“, eine Online-Plattform, in der die Kompetenzen von Unternehmen, Hochschulen und Institutionen recherchierbar sind. So wird die Transparenz aller Akteure erhöht und die Suche nach Ansprechpartnern in der Region erleichtert, und das entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Zudem greift Agrobusiness Niederrhein e.V. das Thema Fachkräftegewinnung und -bindung auf, das sich im Hinblick auf den demografischen Wandel in den nächsten Jahren weiter verschärfen wird. In einer regionalen Online-Jobbörse, dem „Marktplatz der Kompetenzen“ sollen nicht nur klassische Stellenangebote und -gesuche eingestellt werden können, sondern auch Unternehmen die Möglichkeit haben, sich mit ihrem Profil zu präsentieren. So können nicht nur qualifizierte und engagierte Mitarbeiter vom Azubi bis zur Führungskraft gefunden werden, sondern sich alle Akteure in einem starken Verbund des Agrobusiness in der Region darstellen. Der „Marktplatz der Kompetenzen“ stellt die Attraktivität der Akteure als Arbeitgeber heraus, denn die Attraktivität des Unternehmens, ist ein wesentliches Auswahlkriterium der Bewerber.

Ansprechpartner:

Claudia Wendt – Innovationsmittlerin,

E-Mail: claudia.wendt@lwk.nrw.de

 

Gefördert durch:

 

 


 

INTERREG-Projekt Dynamic Borders

Die Kommune Weeze als Lead-Partner, Goch, Bergen, Gennep, Boxmeer und Cuij arbeiten in dem INTERREG-Projekt Dynamic Borders zusammen, um in den kommenden vier Jahren den Agrofood- und Tourismussektor zu stimulieren. Deshalb haben sich neben Agrobusiness Niederrhein auch das Regionaal Bureau voor Tourisme Land van Cuijk, der Industriele Kring Land van Cuik en Noord-Limburg, Niederrhein Toursimus GmbH und Stichting Leisure Port (auch Agrifood Capital und Hochschule Rhein-Waal) dem Projekt angeschlossen.

Ziel des Projektes ist es, gemeinsam mit den regionalen und überregionalen Partnern Ideen für die ländliche Region der sechs Partnergemeinden zu entwickeln und umzusetzen.

Mit den Schwerpunktthemen Agrobusiness, Praktikumsplatzvermittlung und Tourismus wollen die Partner in den nächsten vier Jahren diese Bereiche grenzüberschreitend stimulieren und die hiesige Region voranbringen. Gleichzeitig wollen alle in diesem ländlichen Projektraum zwischen Nimwegen, Venlo und dem Ruhrgebiet in einer Ost-West-Achse kleine und mittlere Betriebe (KMU) stärken.

Die Partner werden in den nächsten Monaten in drei Arbeitsgruppen die Ideen vertiefen und die ersten Ansätze für umsetzbare Maßnahmen entwickeln. Dabei gibt es auch die Möglichkeit, zwischen Themen und Arbeitsgruppen Informationen auszutauschen, so dass verbindende Elemente in mehreren Themenfeldern berücksichtigt werden. Im Vordergrund steht dabei für alle die Region und nicht der einzelne Partner oder Standort.

Gefördert durch:


 

Die Geheimnisse der Erika

Vernetzung

Mehr als 60 Prozent der in Deutschland produzierten Eriken kommen vom Niederrhein, die buschigen Pflanzen sind ein wichtiger Exportartikel. Immer wieder neue Sorten sollen neue Kaufanreize wecken. Die Eriken-Produzenten vom Niederrhein setzen hier auf Innovationen – zum Beispiel durch die Kreuzung von europäischen (winterharten) und südafrikanischen (häufig nicht winterharten) Arten mit interessanteren Blütenfarben und -formen.

Um diesen Vorsprung auch in Zukunft weiter ausbauen zu können, arbeiten in einem Förderprojekt Eriken-Züchter mit Wissenschaftlern zusammen. Am Institut für Nutzpflanzenwissenschaften und Ressourcenschutz der Landwirtschaftlichen Fakultät der Universität Bonn wird untersucht, wie sich der Züchtungserfolg durch neue Kreuzungen beschleunigen lässt. Bisher werden in langwierigen, oft jahrelangen Versuchen Pflanzen gekreuzt, bevor eine marktfähige neue Sorte entsteht. Beim aktuellen Projekt geht es darum, eine aufwändige Verwandtschaftsanalyse für Eriken zu erstellen, die die Wahrscheinlichkeit für erfolgreiche Kreuzungen signifikant erhöht und beschleunigt.

erika_2
Johannes van Leuwen, Mitglied im Züchtungsausschuss in der Sondergruppe Azerca.

erica_3
Peter Tiede-Arlt, Versuchsleiter im Gartenbauzentrum in Straelen.


Vernetzung im Verbund

Pflanzen als Ware sind ein kurzlebiges Produkt

– sie müssen zum richtigen Zeitpunkt in der richtigen Menge und Qualität verkauft werden können. Viele Faktoren wirken auf den Produktions- und Vermarktungsprozess ein. Und jeder einzelne dieser Faktoren kann zu Verzögerungen und damit möglichen Verlusten führen. Die Ansprüche an Planungs- und Steuerungssysteme in den Produktionsgartenbaubetrieben werden vor allem durch den zunehmenden internationalen Wettbewerbsdruck immer größer.
Das Projekt „Telematik im Gartenbau“ soll an der Schnittstelle zwischen Anbauplanung und Vermarktung die Abläufe optimieren. Unter Mitwirkung des EDV-Beratungsrings Westfalen-Lippe e.V. und von sechs Betrieben am Niederrhein wurde eine Software entwickelt, mit der die Produktionsplanung transparenter werden soll – für mehr Sicherheit und mehr Flexibilität in Produktion und Vermarktung. Was wiederum zum effizienteren Ressourceneinsatz führt, zur umweltgerechteren Produktion beiträgt und die Wirtschaftskraft des Betriebes stärkt. Die telematische Vernetzung stärkt die vertikale Zusammenarbeit zwischen den Partnern in der Wertschöpfungskette. Das Ergebnis werden kundenorientierte, innovative Absatzstrategien sein: Just-in-time-Produktion auch im Gartenbau!


Wilhelm Ditters, Gärtnermeister vom Niederrhein, und Henning Lange von der edv-ring Gesellschaft für Hard- und Softwarelösungen im Gartenbau mbH, Münster.


 

Studieren, probieren, funktionieren

Studieren, probieren, funktionieren

Neue, frische Ideen von angehenden Maschinenbauingenieuren sollen dem Gartenbau am Niederrhein Wettbewerbsvorteile verschaffen. Dazu wurde von der Netzwerk-Initiative ein Projekt gestartet, in dem Studenten des Maschinenbaus der Hochschule Niederrhein ein kniffliges technisches Problem für die Gartenbauer der Region lösen sollen. Projektpartner ist das Landmaschinenbau-Unternehmen van de Loo in Kleve.

Eine Premiere der besonderen Art: Erstmals beschäftigen sich die Studenten mit einem konkreten technischen Problem im Gartenbau – dem Absetzen von Callunen (Eriken) in Paletten auf den Stellflächen im Freiland. Und zwar so präzise und sorgfältig, dass der Gießwagen sauber über die Pflanzen fahren kann. Wird hier eine technische Lösung zur Automatisierung gefunden, ist ein neuer Schritt der maschinellen Rationalisierung geschafft. Und die drei beteiligten Partner des Projektes profitieren gleichermaßen: Die Studenten sammeln praktische Erfahrung mit hohem Realitätsbezug. Der Landmaschinenbauer erhält Ideen für neue Produktentwicklungen. Und die Gartenbauer realisieren deutliche Einspareffekte.


Gartenbauer Karl-Heinz de Winkel zeigt Prof. Dr.-Ing. Karl Koltze und den Studenten der Hochschule Niederrhein, worauf es beim Absetzen der Callunen ankommt.


 

Hier funkt die Zukunft

Hier funkt die Zukunft

Qualitätssicherung, Optimierung von Produktionsabläufen und dadurch Kosteneinsparung – Themen, die durch den Einsatz modernster Technologien entscheidend vorangetrieben werden können. Die Netzwerk-Initiative hat gemeinsam mit der Hochschule Niederrhein, der Niederrheinischen IHK und der IHK Mittlerer Niederrhein interessierte Unternehmer zum Innovationsforum RFID ins Fraunhofer Institut für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme IMS eingeladen.

Bei der RFID-Technologie handelt es sich um die kabellose Datenübertragung mithilfe winziger Transponder. Diese lassen sich problemlos an und in Gegenständen und Lebewesen befestigen – und übertragen dann Informationen, die Logistik- und Steuerungsprozesse beeinflussen. Gekoppelt mit Sensoren, können beispielsweise Temperaturen, Feuchtigkeitswerte, Düngergaben etc. überwacht werden. Homogene Qualitäten können besser erreicht werden, Lieferzeitpunkte werden präziser vorbestimmbar. Eine Technologie, die mittlerweile sogar in Kuh-Mägen die Verdauung überwachen kann – leicht vorstellbar, wie neue Projekte in Gartenbau und Pflanzenzucht in Zukunft Produktionsabläufe, Rückverfolgbarkeit und Vernetzungen mit den Partnern der weiteren Wertschöpfungskette optimieren werden.

Logistik und Qualitätssicherung: Winzige Sensoren steuern und kontrollieren die Abläufe in Gartenbau, Landwirtschaft und Ernährungsbranche.


Hier springt der Funke über: Spannende Einblicke in aktuelle High-Tech-Entwicklungen eröffnen neue Möglichkeiten.


Agrobusiness Niederrhein ist nominiert für den TASPO-Award „Beste Kooperation des Jahres 2017“

Unter dem Titel „Agrobusiness Niederrhein - Ein starkes Stück Niederrhein - ein Netzwerk für mehr Erfolg“ hat es Agrobusiness unter die fünf Finalisten in der Kategorie Beste Kooperation geschafft. „Wir sind begeistert, dass wir es unter die besten Fünf geschafft haben“, sagt Dr. Anke Schirocki,...
Lesen Sie mehr...

Agrobusiness Niederrhein sucht eine/n PROJEKTKOORDINATOR/in

STELLENANGEBOT in Teilzeit Detaillierte Stellenbeschreibung -> Stellenbeschreibung Projektkoordinator_AUSHANG  
Lesen Sie mehr...

Marketingworkshop – Markenphilosophie am 28.09. und 05.10. – nur für Mitglieder!

Was verbindet der Kunde mit dem Begriff Marke? Was muss vorab festgelegt werden, damit eine Marke am Markt eine Chance hat? Eine erfolgreiche Marke hat immer eine bestimmte Identität. Das bedeutet, der Konsument verbindet bestimmte Eigenschaften mit einer Marke, die Grund für den Kauf des...
Lesen Sie mehr...