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CROSS INNOVATION LAB-NiederRhein – Innovationsfähigkeit von Unternehmen stärken!

Das Projekt „Cross Innovation Lab - NiederRhein" wird federführend durch die Hochschule Rhein-Waal am Campus Kamp-Lintfort in Kooperation mit der Hochschule Ruhr-West, dem Agrobusiness Niederrhein e.V., dem Mobile Communication Cluster e.V. und der Coduct GmbH in das Verbundprojekt „Cross Innovation Lab – NiederRhein“ durchgeführt.

           

Ziel des Projekts unter der Leitung von Professor Dr. Karsten Nebe, Professor für Usability Engineering und Digitale Fertigung, und Professor Dr.-Ing Rolf Becker, Professor Physik mit dem Schwerpunkt Sensorik und Mechatronik, ist es, die Innovationskraft in Unternehmen des Mittelstands zu stärken. Dazu soll ein neuartiger methodischer Ansatz für ein entsprechendes regionales System entwickelt werden.

Themen aus Landwirtschaft und Gartenbau sind mit dabei
Neben Themen aus dem Gesundheitswesen, der Umwelt und Energie und der Informationstechnologie nimmt das Agrobusiness mit drei Themen einen hohen Stellenwert im Projekt ein. Es wird pro Zyklus jeweils ein Thema aus der Landwirtschaft, dem Gartenbau und der Vermarktung bearbeitet, für das Innovationsbedarf besteht. Für diese drei Themen wird der Innovationsprozess zusammen mit den Akteuren aus der Branche unter fachlicher Leitung der Hochschule Rhein-Waal durchlaufen. Als Ergebnis werden anschauliche Demonstratoren entwickelt und das erarbeitete Wissen, insbesondere über die Methoden des Innovationsprozesses, wird allen Branchen zur Verfügung gestellt.

Mitmachen ausdrücklich erwünscht
Das Projekt beruht in hohem Maße darauf, regionale Akteure durch „Mitmachen“ in konkreten Ideenfindungs- und Umsetzungsprozessen anzuregen. Die potentiellen regionalen Teilnehmer*innen aus der Wirtschaft, den Hochschulen und auch aus der Bevölkerung werden in praktischen Workshops vernetzt und zur Mitarbeit angeregt. Hier werden transdisziplinäre Kenntnisse und Fähigkeiten in Lösungen umgewandelt (Cross Innovation). Das gemeinsam generierte Wissen wie auch die Demonstratoren werden öffentlich geteilt (Open Source).

Die Methodenentwicklung erfolgt in mehreren Durchläufen anhand zeitlich begrenzter Projekte bis Ende Januar 2023. Die an der Umsetzung beteiligten FabLabs der Hochschulen Rhein-Waal und Ruhr-West sind als offene Werkstätten ideale Orte für Inspiration, kreativen Austausch und die praktische Umsetzung („dritte Orte des Lernens“). Die regionalen Partner im Projekt tragen durch ihre Netzwerke und fachliche Expertise dazu bei, den fach- und branchenübergreifenden Ansatz des Vorhabens zu verwirklichen.

Aufgabe von Agrobusiness Niederrhein e.V.
Als Netzwerk wird Agrobusiness Niederrhein relevant Themen für den Innovationsprozess identifizieren, Akteuren der Landwirtschaft und des Gartenbaues zur Teilnahme am Innovationsprozess akquirieren und die Ergebnisse über Veranstaltungen und schriftliche Information an die Unternehmen der Branche kommunizieren. Ziel ist es, dass viele Unternehmen am Niederrhein von den Ergebnissen profitieren.

Projekt orientiert sich an regionalen Strategien
Die ausgewählten Themen der Innovationsprojekte orientieren sich an den Leitlinien des operationellen Programms OP EFRE NRW, der Innovationsstrategie NRW, der Digitalstrategie NRW, sowie der regionalen Entwicklungsstrategie ZIKON 2020 für die Region Niederrhein. Das Verbundprojekt „Cross Innovation Lab – NiederRhein“ verfügt über ein Gesamtvolumen von etwa 2,3 Mio. Euro.

Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

            

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